Romano Prodi kommt

zum Treffen "Miteinander für Europa" am 12. Mai 2007 in Stuttgart.

Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi wird am Treffen „Miteinander für Europa“ teilnehmen. Unter diesem Motto laden christliche Gemeinschaften aus den verschiedenen Konfessionen am 12. Mai zu einer Großveranstaltung in die Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle ein. Dazu werden rund 11.000 Besucher aus ganz Europa erwartet. Die Schirmherrschaft haben EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther H. Oettinger übernommen.



Bei einer Begegnung mit Vertretern des Leitungskomitees von „Miteinander für Europa“ in Rom betonte Prodi, dass er das Engagement der über 180 Bewegungen aus allen Teilen Europas für sehr wichtig halte. Prodi stand bei der Geburtsstunde der Initiative Pate, als er Mitte der 90-er Jahre bei einer Begegnung mit der Präsidentin der internationalen Fokolar-Bewegung Chiara Lubich darauf hinwies, wie sehr christlich gesinnte Politiker auf Unterstützung seitens der Bürger angewiesen seien.



Seither verfolgt der italienische Spitzenpolitiker mit großem Interesse, was sich an Initiativen und Begegnungen zwischen christlichen Bewegungen und Gemeinschaften entwickelte. Bei der ersten Großveranstaltung „Miteinander für Europa“ im Mai 2004 in Stuttgart hielt Prodi als EU-Kommissionspräsident eines der Grundsatzreferate. „Die Bewegungen leisten einen wichtigen Beitrag in Europa“, sagte er damals.



Gerhard Proß vom CVJM Esslingen und Mitglied des Leitungskomitees von „Miteinander für Europa“ informierte den italienischen Regierungschef über zahlreiche positive Reaktionen von Menschen, die der EU zuvor sehr kritisch gegenüber gestanden hatten. Durch die Veranstaltung in Stuttgart 2004 und das weitere internationale Miteinander der Bewegungen und Gemeinschaften in den vergangenen drei Jahren hätten sie ihr Herz für Europa entdeckt.



Proß freut sich über die Unterstützung des Ministerpräsidenten: „Dass wir in Stuttgart mit einem wichtigen Politiker zusammentreffen, der stark auf das Miteinander der Nationen in Europa setzt, macht Mut.“ Prodi sei einer, der integrativ denke, so Proß.



Die Initiative „Miteinander für Europa“ ist ein internationales Netzwerk von rund 180 christlichen Bewegungen und Gemeinschaften aus ganz Europa. Sie entstand 1999 und verbindet evangelische, katholische, anglikanische und orthodoxe Christen ebenso wie Mitglieder von Freikirchen und neuen Gemeinden.



Nächster Treffpunkt ist der 12. Mai 2007 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart  In den Beiträgen von Andrea Riccardi, Gründer der Gemeinschaft Sant'Egidio, Chiara Lubich, Gründerin der Fokolar-Bewegung, und Ulrich Parzany, ehemaliger Generalsekretär des CVJM Deutschland und Leiter von Pro Christ, wird es um den Beitrag der Bewegungen für ein zukunftsfähiges Europa gehen.


 

Dateien:
PM-MFE-04.pdf

Von: Joachim Moißl

  [09.02.07 14:19]
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