


Das und noch viel „Meer“ hat jeder verpasst, der in Griechenland nicht mit dabei war. Wir hatten eine super Gemeinschaft mit insgesamt 40 Leuten - und eigentlich müsste man „unseren“ griechischen Busfahrer fast noch mitzählen. So ein genialer Zusammenhalt und Zusammenarbeit von Leitern, Teilnehmern und Leitern mit Teilnehmern ist nicht immer automatisch vorhanden. Ich bin sehr dankbar dafür, denn das alles war bereits bei der Anreise gefragt, bei der wir nach einem Zwischenstopp mit Übernachtung in Venedig auch noch 30 Stunden auf der Fähre vor uns hatten. Insgesamt dauerte die Anreise gut drei Tage - das erste gemeinsame Abenteuer, bei dem wir dafür schon Zeit und Gelegenheit hatten, uns kennenzulernen.
Daily Ice
Zwischen Chillen am Strand, Workshop-Angeboten und ausgedehnten Jam-Sessions, die sich ganz von alleine immer wieder an jedem denkbaren Ort ergaben, durfte auch das sehr bald zum Freizeit-Trend gewordene „Daily Ice“ nicht fehlen.
Neben Spiel, Spaß und Action haben Tagesausflüge nach Korinth, Olympia und Patras für Abwechslung und kulturellen Input gesorgt.
Durch tägliche Morgenandachten, Bibelarbeiten, die unter die Haut gingen, und unseren Lobpreis-Zeiten, in denen wir wohl den ganzen Camping-Platz beschallt haben, haben nicht nur wir, sondern auch unsere Umgebung die Anwesenheit
von Gott erlebt.
Zwei Abend sind besonders hervorzuheben:
Das „Gute-Pute“-Kochduell
Ein Kochwettbewerb, bei dem die Teilnehmer selbst - ohne Anleitung und ohne Rezepte - in bunt zusammengewürfelten Teams aus ihren Zutaten, die bei allein gleich waren, ein Menü zusammen zu stellen hatten. Und das Ergebnis war nicht nur eine sehr positive Überraschung, sondern ...
der Hammer!
Nicht nur die kulinarische und kreative Genialität, sondern auch die perfekte Zusammenarbeit der einzelnen Teams war für die gesamte
Freizeit prägend.
Schweigen, Hören, Reden
Der zweite besondere Abend bestand aus zwei Stunden, die wir in absolutem Schweigen verbrachten. In dieser Zeit hatten wir an unterschiedlichen Stationen Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und über uns selbst nachzudenken. Daraus und aus den Bibelarbeiten ergaben sich viele gute und tiefgehende Gespräche, viele der Jugendlichen und auch der Leiter haben Gott und sich selbst von ganz neuen Seiten kennengelernt und einige wollten ein neues, intensives Leben mit Jesus beginnen.
Am Ende lässt sich zusammenfassend sagen: Die Freizeit war mal wieder viel zu schnell vorbei; aber genau der Boxenstopp, der nötig war, damit wir alle wieder vollgetankt und ausgeruht in die Heimat und den Alltag zurückkehren konnten.
(Auch wenn das natürlich nochmals 30 Stunden Fährfahrt bedeutete.)
Jerome Pönisch
Infos
Matthias Kunick
Tel. (089) 55 21 41 -19
Bernd Popp
Tel. (089) 55 21 41 -11
Niels Damm
Tel. (089) 55 21 41 -15