15.-23. August 2008: Boys Only-Freizeit



Von schlechter Witterung und gutem Essen

15. August: Am Münchener Hauptbahnhof treffen sich bei absolut sommertauglichem Sauwetter knapp 40 Jungs und Männer. Die Stimmung ist trotz allem gut, man findet alte Bekannte, und spätestens im (verspäteten) Zug Richtung Aulendorf, hat schließlich jeder einen Gesprächspartner gefunden. Die Schafkopfkarten und Süßigkeiten werden ausgepackt und man blickt einem Urlaub entgegen, in welchem einen viel Spaß, Action und eine gute Zeit von und mit Gott erwarten. In Baden-Württemberg angekommen beginnt diese schließlich mit einer kleinen Wanderung zur Dobelmühle, wo wir alle zwar erschöpft aber wenigstens pünktlich zum Mittagessen ankommen – dieses und generell die Nahrungsaufnahme wird sich, dank hervorragendem Küchenteam bald fest in den Tagesablauf eingliedern... So gestärkt werden danach Zelte bezogen und es startet eine Zeit, die keiner der Beteiligten wohl so schnell wieder vergessen wird.

 

Von kalten Nächten und heißen Tagen

Alle Aktionen, die wir auf der Boys Only-Freizeit miterlebten, all die Gespräche, die Erlebnisse, welche wir hatten, hier zu erwähnen ist schier unmöglich. Wenn allerdings ein paar der Wünsche und Erwartungen, die an unserem ersten Abend geäußert wurden – und die (fast) alle auch erfüllt wurden, einen Platz in diesem Bericht finden, wird unsere Zeit im Schwabenland wahrscheinlich recht gut beschrieben. So sind wir zum Beispiel mitten im Hochsommer (welcher uns nach 2 Tagen doch noch erreicht hat) Ski und sogar Schlitten gefahren – Auto und Eis machen’s möglich – waren im Casino, haben Playstation gezockt und Filme geschaut,  konnten uns beim Rugby auf der Wasserplane und beim Fußball austoben, waren Klettern, Baden und im Gelände unterwegs. Nachts haben wir uns vor allem am Beginn der Freizeit die ****** abgefroren und trotzdem bei allem, was so lief - täglich und immer wieder - erlebt, wie Gott uns liebt, wie er immer und überall bei uns ist und uns beschützt.

 

Von Begabungen und vom Scheitern

In unserer Andachtsreihe, den sogenannten Primetimes, ging es täglich genau darum: Begeistert, Geliebt, Gebraucht, Gescheitert, Verändert, Inspiriert, Integriert, Begleitet. Themen, die uns alle etwas angehen – und Themen, die in der Bibel genauso vorkommen, wie in unserem täglichen Leben. Wir hörten von Jona, Mose, Philemon, Zachäus und natürlich von Jesus und entdeckten in starken Gesprächen, wie reich Gott uns beschenkt hat und welche Rolle er in unserem Leben spielen möchte. Gegen Ende der Freizeit konnten wir diese Erlebnisse in einer speziellen Gebetsnacht noch vertiefen. Hier wurde der „normale“ Lobpreis, wie wir ihn zu unseren Primetimes hatten, noch einmal wesentlich bedeutsamer und die Möglichkeiten, für sich beten oder sich segnen zu lassen machten den Abend zu einem einmaligen Erlebnis.

 

Von Wiedersehensfreude und Rückenschmerzen

Als sich unsere Boys Only Zeit am 23. August schließlich dem Ende zuneigte, kam plötzlich noch einmal viel Bewegung auf: Während sich die einen schon auf ein weiches Bett, die Eltern zu Hause und eine gemütliche (und vielleicht sogar planmäßige) Rückfahrt mit dem Zug freuten, rüsteten sich die anderen mit schweren Rucksäcken, um nach Boys Only auf der 0€-Tour ein weiteres Abenteuer zu erleben. Auf dem Weg zum Bahnhof zurück merkten dabei die einen schon, dass der Urlaub nun nicht mehr ganz so geruhsam ist, wie von der letzten Zeit gewöhnt – doch der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Am Bahnhof hieß es also zum letzten Mal „Servus“ - und egal ob man jetzt zurück lief nach München oder ob man fuhr – es gab auf jeden Fall einiges zu reden…

 

Tobias Schaller

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