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Mit dem Rad nach Budapest - Wunder inklusive

„Viel Platz für Wunder“ hieß es beim Jugendbereichsabend über unsre Freizeit. Und auch wenn das eher ein sorgenvoller Satz war, der von viel Unklarem und Unfertigen vor der Freizeit zeugt, haben wir auf der Budapest-Radtour tatsächlich erlebt, dass Gott in unsrer Schwachheit und unsrer Unvollkommenheit Wunder gewirkt hat. 16 Mädels, 4 Leiter, 3 Köche machten sich auf den Weg.

Wir hatten eine geniale Gemeinschaft mit den Mädels, keine Zickenkriege oder Cliquenbildung – im Gegenteil, die Gruppen haben sich gut durchgemischt und es war insgesamt sehr harmonisch. Bewahrung war ein anderes Stichwort, egal ob man das auf die Platten-/Kilometerquote (2-/ca. 700), auf das Wetter oder die Übernachtungen bezieht. Apropos Übernachtungen – da durften wir einen Sonderkurs Vertrauen bei Gott belegen – wir wurden immer versorgt und haben auch in Ungarn Übernachtungsmöglichkeiten gefunden. Einmal haben wir sogar Kuchen geschenkt bekommen! Allgemein waren wir auch sehr dankbar über die Gastfreundschaft, die uns überall begegnet ist – und heilfroh über jeden Engel, der uns z.B. bei Gewitter in seine Garage gelassen hat oder beim Ruhetag im strömenden Regen die Wäsche getrocknet hat. Die Verkündigung bestand aus Andachten während der Mittagspause, Bibelrunden an Ruhetagen und der Stillen Zeit in den Fahrradgruppen. Durch das viele Unterwegssein haben die Mädels echt viel selber mit Jesus erlebt und konnten jeder auf seine Weise Schritte gehen. Besonders war, dass die Freizeit eigentlich total langweilig hätte sein müssen – schließlich sind wir den ganzen Tag nur gesessen, auch wenn manche das „Bauch-Beine-Po-Gymnastik“ genannt haben (Beine wegen dem Fahrradfahren, der Hintern wurde wund und der Bauch wurde beim vielen Lachen trainiert). Und trotzdem oder genau deswegen war die Freizeit spannend wie nie, weil eben nicht vorausplanbar war, was genau an den einzelnen Tagen passiert. Unser Patentrezept, praxiserprobt und ausprobiert: Nicht auf die Wellen (oder die Berge, Schwierigkeiten etc.) schauen, sondern auf Jesus!

Hanna Kriegler

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