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Ermutigung

„Fehlendes Lob macht krank“ war vor einigen Tagen die Schlagzeile in einer großen Münchner Zeitung – „Psychische Probleme sind für 9,3 Prozent aller Fehltage am Arbeitsplatz verantwortlich“.

 

In der Bibel lesen wir: „ICH bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende“ sagt Jesus zu seinen Jüngern und „ICH habe dich je und je geliebt, darum hab ICH dich zu mir gezogen aus lauter Güte!“ – spricht Gott der Vater seinem Volk zu.

 

Sind das Worte, die heute noch gelten, auch uns und mir? Ich meine „ja!“, denn Gottes Wort gilt für immer und ewig. Wenn wir es lesen, fällt es uns oft schwer, diese Zusagen zu glauben – wir brauchen den persönlichen Zuspruch eines Menschen, dann tun wir uns viel leichter Gottes Zusagen anzunehmen.

 

Wie gut, dass wir einander haben – Mitmenschen an unserer Seite, die uns etwas zusprechen können, uns ermutigen. Unseren Kindern morgens ein gutes Wort mit in die Schule geben, unserem Kollegen Mut zusprechen, wenn sie oder er vor einer schwierigen Aufgabe steht – wie gut tut das dem anderen und wie sehne ich mich selbst oft nach so einer Ermutigung. Nicht Schönreden, sondern wahre Worte wie wir sie in der Bibel finden und mit denen Gott seine Kinder ermutigt, und in seine Nähe einlädt. „All euere Sorge werft auf ihn!“, wie tröstlich und erleichternd kann so ein Satz sein, wenn er von einem fürsorglichen Menschen zugesprochen wird und wie hilfreich ist er bei der Arbeit, wenn ich mich nicht mehr auf die Sorgen sondern auf die Aufgaben konzentrieren darf.

 

Manchmal schenkt uns unser Herr auch eine direkte Ermutigung wie auf einer Bergtour auf einem steilen Grat als plötzlich ein Unwetter losbrach, einen großen roten Pfeil und ein paar rote Punkte, die den Weg nach unten wiesen –  zur schützenden Hütte. Nass wurden wir trotzdem, aber vor der großen Gefahr waren wir bewahrt worden.

 

Schließlich das Wort Jesu: „Lass dir an MEINER Gnade genügen, den MEINE Kraft ist in den Schwachen mächtig“ – da muss ich doch gar nicht so betroffen sein, wenn ich mich mal schwach fühle, wenn SEINE Kraft in mir wirksam werden kann!

 

Ein kleines Trainingsprogramm – nicht nur für Einsteiger: Als Allererstes am Morgen Gott loben. 2. Sein Wort für mich an diesem Tag erfahren (z.B. im Losungsbuch). 3. Lob und Ermutigung in meine Umgebung bringen (Kinder, Ehepartner, Nachbarn, Menschen in der Stadt, ...) und dann selbst die Ermutigung Gottes - vielleicht sogar durch einen Kollegen - erfahren.

 

Ich wünsche allen viele solche Ermutigungen auszuteilen und zu empfangen.

Ihr

Lutz Frankenberger

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