

Joh. 10,10 Jesus spricht: Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben.
Anlässlich des Todes von Johannes Rau hörte ich im Radio einen Ausschnitt aus seiner letzten Berliner Rede.
Er sagte darin: „Die Zukunft ist offen, sie kommt nicht einfach über uns Sie verläuft nicht wie auf Schienen, nämlich festgelegt und nicht zu beeinflussen."
Dies gilt nicht nur in der großen Politik, sondern auch für den Verlauf des Lebens eines jeden Menschen. Wenn wir uns als armes Opfer fühlen, lähmt Angst unsere Handlungsfähigkeit und unser Blick ist getrübt. Vielmehr sind wir herausgefordert , unser Leben aktiv zu gestalten. Unabhängig vom Verhalten anderer Menschen und von Situationen ist es hilfreich auf die Ressourcen des Lebens zu schauen und nicht auf die Defizite.Dabei ist ein Schlagwort gut: Ich wähle das Leben.
Was begründet und unterstützt eine solche Haltung?
„Ich wähle das Leben" ist ein Motto, mehr noch - ein Lebensziel, das immer wieder Begrenztheit und Enge hinter sich lässt.
Das vergangene Osterfest erinnert uns als Christen daran, dass Jesus den Tod und alle Begrenzungen überwunden und besiegt hat. Jesus ist auferstanden und lebt und damit stehen für alle Menschen, die sich Jesus anschließen, die Tore zum Leben weit offen. In diesem Sinne hat Zukunft eine berechtigte Hoffnung.
Als Christen können wir Johannes Rau zustimmen, daß wir nicht durch ein Schicksal festgelegt sind, sondern im Vertrauen auf Jesu Hilfe hoffnungsvoll in die Zukunft gehen können.
Ich wünsche allen Lesern eine gesegnete Zeit.
Gertrud Philipp
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