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.....nahe bei Jesus sein …....

 

Der 1. Advent liegt schon hinter uns, bald ist Nikolaustag und Weihnachten ...ein Hilfeschrei !

Ich erstelle innere Geschenkelisten, plane meine Backaktionen, überlege mir das  Festtagsessen.  Wie auf Knopfdruck- meine Familie kann es leider bestätigen – bekomme ich an Heilig Abend meinen Koller. Wie oft stolpere ich rein in diese Zeit, lasse mich treiben von allem Rummel , aller Hektik und Betriebsamkeit, anstecken von vielen Zwängen.

Wir könnten uns zusammentun – Sie und ich - miteinander heraustreten – und nun werden Sie erstaunt sein -   vielleicht vom Ochs und vom Esel an der Krippe etwas lernen.

Ursprünglich lesen wir von beiden Tieren in der Weihnachtsgeschichte nichts, erst viel später kommen sie in den Erzählungen und Darstellungen vor .

Egal für wie dumm  wir sie halten –  sie wissen instinktiv, wohin sie gehören , wer ihr Herr und wo ihr Stall ist, wo die Futterkrippe ist, die sie am Leben hält und von der sie abhängig sind.

Wie sehr wollen wir unabhängig sein, meinen doch zu wissen , wo wir das bekommen, was wir zum Leben brauchen, drehen uns oft genug nur um uns selbst.....

Aber ganz ehrlich:

können Sie sich selbst Liebe und Würde geben, Vergebung und Anerkennung, Lob und Kritik ?

Können Sie sich selbst das Glück von Freundschaft und Getragen- Sein, Hoffnung in Verzweiflung, Hilfe in Not.... geben ?

Jesus selber will uns dies geben.Er schenkt sich uns in seiner Geburt. Er ist mir nahe, mitten in meinem alltäglichen Leben. Ist das nicht das größte Geschenk?!!

Dort, an der Krippe dürfen wir  Jesus begegnen und dann gilt Ihnen und mir:

„Fürchtet Euch nicht ... euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr“

(Lukas 2, 10/11)

 

Jesus schenkt sich mir  -

in mein Leben, dass aus den vielen Neins dicke Ja`s werden,

in meine Not, dass ich Hilfe bekomme,

in meine Verzweiflung , dass ich neu Hoffnung schöpfe,

in meine  Angst, dass daraus Vertrauen wächst,

in allen Stress, dass ich Frieden erlebe,

in meine Freude, dass daraus Dank wird ….

 

Ochs und Esel – zuerst Empfangende.

Auch Sie und ich – zuerst Empfangende – meine leeren Hände darf ich ihm hinhalten, er füllt sie.

Wer so beschenkt wird kann überfließen , gibt gerne weiter, nicht aus Tradition, sondern aus Freude und Liebe.

 

Ich mache Ihnen Mut, so wie Ochs und Esel , nahe bei Jesus zu sein,mitten in Ihrem Alltag.

Heraus zu treten aus allem Stress und überzogenen Erwartungen.

Bei ihm das zu suchen, was Sie zum Leben brauchen und das Geschenk Gottes, Jesus selbst , aufzunehmen.

 

In diesem Sinne eine gesegnete Advents-und Weihnachtzeit!

 

Ihre
Susanne Kunert

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