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Titel: CVJM München e.V.: Tsunami Hilfe
URL: www.cvjm-muenchen.org/internationale-arbeit/tsunami-hilfe/
Zerstörtes Leben.26. Dezember 2004Eine verheerende Flutwelle erreicht Sri Lanka und zerstört 100,000 Häuser und beschädigt etwa 250,000 weitere Häuser. Mehr als 40.000 Menschen sterben in den Wassermassen. Die Schulgebäude von 1,5 Mio. Kindern und Jugendlichen werden zerstört. Die Mehrheit der Entwurzelten, die in Lagern oder bei Angehörigen untergebracht werden, sind Kinder. Gleichzeitig schuf das Seebeben eine Situation von Chaos und Anarchie in den nördlichen, östlichen und südlichen Küstengebieten und hinterließ eine verzweifelte Situation. CVJM Hilfe - sofort und andauernd.Sofortige Nothilfe bis Ende Januar 2005
Die erste, unmittelbare Nothilfe um das Überleben der Opfer zu sichern beinhaltete die Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidern und Medikamenten, die vorübergehende Aufnahme von Obdachlosen, medizinische Dienstleistungen sowie die psychologisch wichtige Mihilfe bei Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten. Mehr als 200 Freiwillige des internationalen CVJM’s sowie 800 YMCA Mitarbeiter aus Sri Lanka haben sich hieran beteiligt. Hoffnung.Mittelfristige Hilfsmaßnahmen Stand Ende März 2006Der Aufbau von neuen Lebensgrundlagen stand im Vordergrund. Zum Focus des CVJM mit einem Gesamtaufwand von 617.000€ gehörten: Haus Reparaturen14 YMCA’s haben sich am Projekt der Unterstützung von Hausreparaturen beteiligt. Ziel: 450 Häuser Erreicht: 362 Haushaltsgegenstände und BasisausstattungUm die verlorenen Haushaltsgegenstände zu ersetzen wurde vom YMCA eine Basis-ausstattung für bedürftige Familien verteilt. Ziel: 4.500 Familien Erreicht: 3.811 Starthilfe KapitalDie Unterstützung von Gewerbetreibenden bei der Anschaffung von Werkzeugen, Hilfsmittel und Waren. Ziel: 450 Personen Erreicht: 399 SchulförderungFür Schüler höherer Klassen wird ein monatliches Stipendium für max. 1 Kind aus einer vom Tsunami betroffenen Familie gezahlt. Ziel: 900 Stipendien Erreicht: 900 Häuser NeubauZiel: 100 Häuser Erreicht: 51 (weitere 25 Häuser sind in Bauvorbereitung)
Zu den Hilfsmaßnahmen gehörten auch:
Leben.Langfristige Rehabilitations- und WiederaufbaumaßnahmenWesentliche Elemente zur Stärkung der Arbeit der örtlichen YMCA’s sind:
Chronologie der internationalen CVJM Hilfe.26. Dezember 2004Die CVJM Familie handelte schnell: Schon am Abend des 26. Dezember nahm der CVJM-Weltbund erste Kontakte mit den YMCA in Sri Lanka auf. Der CVJM-Weltbund koordiniert die internationale Unterstützung und mobilisiert die verschiedenen CVJM-Verbände weltweit für finanzielle, materielle Unterstützung und Hilfseinsätze vor Ort. 29. Dezember 2004Der deutsche CVJM sendet eine finanzielle Unterstützung für die anlaufende Soforthilfe. Januar 2005Der deutsche CVJM stellt 80.000 US-Dollar für Haushaltsgegenstände und Hausreparaturen bereit. Februar 2005Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter aus dem Münchner CVJM hilft 1 Woche an der besonders schwer betroffenen Ostküste mit.Eine internationale Partnergruppe (ca. 10 YMCAs aus Europa, Amerika, Asien) wird gebildet mit dem Ziel den YMCA in Sri Lanka bei den mittel- und langfristigen Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. April 2005Die internationale Partnergruppe mit einem Vertreter des CVJM München trifft sich eine Woche zu Gesprächen und Beratungen in Sri Lanka sowie einem mehrtägigen Besuch der betroffenen Gebiete der Ostküste Juli bis Dezember 2005Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter aus dem Münchner CVJM arbeitet 6 Monate in Colombo beim Nationalverband der YMCA’s in Sri Lanka mit, um die Projektierung und Abwicklung der Tsunamihilfe vor Ort zu unterstützen. August 2005Ein Team von 10 ehrenamtlichen und einem hauptamtlichen Mitarbeiter des CVJM Münchens führt einen 3-wöchigen Arbeitseinsatz im Norden und Süden des Landes durch. Aufräumarbeiten und Spiele-Programme für Kinder in den Tsunami Flüchtlingscamps stehen auf der Tagesordnung. Die Zuwendung setzt bei den Einheimischen Hoffnung frei. Januar 20062. Treffen der internationalen Partnergruppe in Colombo und im Süden von Sri Lanka. Mai 2006Das Projekt Berufsausbildungszentrum in Matara nimmt konkrete Formen an und soll vom deutschen CVJM zusammen mit Y’ Care International, London finanziert und inhaltlich begleitet werden. Oktober 2006Der YMCA in Sri Lanka lädt zur 3. Konferenz der internationalen Partnergruppe für Januar 2007 ein. Ein Grundstück für das Berufsausbildungszentrum in Matara im Süden von Sri Lanka wird erworben. Januar 2007In der 3. Konferenz der internationalen Partnergruppe werden einige der neuen Programmangebote und Gebäude gemeinsam eröffnet. Dazu fahren die Partner 3 Tage durch den Osten des Landes und ein Teil der Gruppe 1 Tag in den Süden. In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Komitee für das Berufsausbildungszentrum in Matara werden die Grundlagen und die Vision bestätigt. April 2007Der YMCA legt ein erstes Konzept vor und sucht geeignete Kandidaten für die Position des Leiters des Berufsausbildungszentrums. Der CVJM München stellt einen Teil der Tsunamispenden für dieses Projekt zur Verfügung.
September 2007Das Berufsausbildungszentrum wird nimmt seinen Betrieb mit 4 Angestellten auf und bietet als erstes Sprachkurse in Englisch, Computerkurse und Tageskurse in verschiedenen Disziplinen an. November 2007Der Generalsekretär des YMCA in Sri Lanka, Chrisantha H. und der Vorsitzende der Tsunami Task Force in Sri Lanka, Eraj W. besuchen den CVJM München und nehmen an der internationalen Konferenz des CVJM Gesamtverbandes teil. In einigen Gesprächen wird der Fortschritt und die weitere Ausrichtung der „International YMCA Academy“ erörtert. Januar 2008Die 4. Konferenz der internationalen Partnergruppe schließt die Tsunamiprogramme weitgehend ab und übergibt die fortzuführenden Aktivitäten in die Verantwortung des YMCA in Sri Lanka. Eine internationale Partnergruppe soll sich zu verschiedenen Themen bilden, wobei Berufsausbildung das dringendste ist. Das Komitee für die „International YMCA Academy“ trifft sich zusammen mit Vertretern des deutschen CVJM und von Y Care International um den Ausbau der Einrichtung zu besprechen. Ein Besuch des Trainingszentrums mit ausführlichen Gesprächen mit der Direktorin Gayanthri W. zeigen, dass bereits 300 Schüler von den Kursen des Berufsausbildungszentrums profitiert haben. |
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