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Ein kurzer Bericht von der Internationalen CVJM Missionskonsultation

George Williams, der den ersten CVJM (YMCA) in London im Jahre 1844 gründete, hätte seine Freunde an der Missions-Konsultation gehabt. Vom 5-9. Mai trafen sich 65 Vertreter von CVJM‘s aus 13 Ländern, um die christliche Orientierung, die in der „Pariser Basis“, dem Grundlagendokument des weltweiten CVJM zum Ausdruck kommt, für ihre Arbeit zu bestätigen. Die ursprüngliche Vision des CVJM war es, Menschen miteinander zu verbinden, die an Jesus Christus glauben und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich Gottes auszubreiten.  In der zweiten Hälfte des 20. Jhdt. haben viele CVJM  weltweit aus unterschiedlichen Gründen diese Vision aus den Augen verloren.  Die Frage nach einer christlichen Identität des CVJM erlebt heute jedoch einen neuen Aufbruch. So waren sich die Teilnehmer der Konsultation, u.a. aus Peru, Kolumbien, Singapur, Nigeria, Chile, Deutschland und den USA einig, dass die Verkündigung der frohen Botschaft von Jesus Christus zum festen Bestandteil der Programmarbeit des CVJM gehören müsse. Das Programm am Vormittag beinhaltete das Bibellesen und den Austausch in kleinen Gruppen sowie Vorträge, die sich am Inhalt der Pariser Basis ausrichteten. Hauptredner der Konsultation waren Martin Meißner, Präsident des CVJM-Weltbundes, Pfarrer Samuel Stevens, Vizepräsident des CVJM-Weltbundes, Óscar Órdenes, Generalsekretär des CVJM Gesamtverbandes in Chile, Pfr. Jay Lippy, Tampa YMCA Florida,  Ulrich Parzany, Volker Klein, Joachim Schmutz und Wilhelm Bläsing. Ein Teilnehmer sagte, dass die Konsultation eine Familienzeit sei, „wir kommen zuerst  als Brüder und Schwester im Herrn Jesus Christus zusammen“. Untergebracht waren die Gäste im CVJM-Hof in Magnetsried.  Im Anschluss an die Konsultation, bei der auch viele Tagesgäste anwesend waren, besuchten die Teilnehmer den Mitarbeiterkongress und den Europatag in Stuttgart.

Andreas Kuessner

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