

Beginn: 19 Uhr
In der oft hektischen Zeit der Weihnachtsvorbereitungen wollen wir bewusst innehalten und uns einige Darstellungen von Weihnachtskrippen ansehen.
Hans Grüner, pensionierter Elektroingenieur aus Nürnberg mit weitgestreuten Interessen wird uns eindrucksvolle, von ihm gesammelte Krippenbilder in Bild und Wort nahebringen.
Eingerahmt wird der Abend vom Germeringer Saitenspiel mit adventlichen und weihnachtlichen Musikstücken. Es hat schon mehrmals unsere Adventsabende bereichert.
Zum Abschluss des Abends - wie immer mit "open end" - werden wir uns ein adventliches Buffet schmecken lassen.
Wir bitten um einen Unkostenbeitrag in Höhe von € 5.
Beginn: 19 Uhr - Imbiss nach dem Referat
Viele Länder östlich von Indien und eine riesige Inselwelt gehören zu Südostasien. Der Vortrag befasst sich jedoch nur mit Südchina, Vietnam und Kambodscha. Einzigartige Naturschönheiten, ausgefallene Lebensweisen und religiöse Vielfalt prägen diese Region. Jahrzehnte von Krisen und Kriegen in der jüngeren Vergangenheit haben aber auch ihre Spuren hinterlassen und präsentieren sich schonungslos dem Reisenden durch diese Länder. Die Videoclips und Bilder veranschaulichen deshalb nicht nur schöne Eindrücke von zwei Studienreisen.
Unser Referent war zwei Jahre als Gastdozent an einer nord-chinesischen Universität tätig.
Beginn: 19 Uhr - Imbiss nach dem Referat
Ist es nicht interessant und spannend, einmal etwas von den Wundern Gottes zu hören, wie sie sich zu jedem Augenblick in jeder einzelnen Zelle unseres Leibes wie auch der gesamten uns umgebenden Biosphäre unzählige Male abspielen? Schon der Apostel Paulus schrieb am Beginn seines Römerbriefes, dass Gottes unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit in seinen Werken erkennbar ist. Besonders schön ist dies in der kleinsten biologischen Einheit des Lebens - der Zelle - zu erkennen.
Beginn: 19 Uhr - Imbiss nach dem Referat
Kirchenzucht, Todesstrafe, Kapitalismus oder Vorsehung, das sind die Schlagworte, die man landläufig mit Johannes Calvin (1509 - 1564) verbindet und ihm bis heute in der öffentlichen Wahrnehmung einen zweifelhaften Ruf einbrachten. Das Calvinjahr 2009 inspirierte zu einer modernen Auseinandersetzung mit ihm und eröffnete ganz neue Perspektiven. Was erlebte, glaubte und wollte Calvin, neben Martin Luther und Ulrich Zwingli der wichtigste Theologe und Organisator der Reformation?
Unsere Referentin ist Pfarrerin der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde in München und zudem stellvertretende Präses der Evangelisch-reformierten Kirche in Bayern.
Beginn: 19 Uhr
Freuen Sie sich auf einen Sommerabend der guten Laune. Es erwartet Sie ein buntes Programmspektrum:
Wir bitten um einen Unkostenbeitrag von € 5,-
iagnose Krebs - wie kann man damit leben?
Beginn: 19 Uhr / Imbiss nach dem Referat
Es gibt kaum eine Familie, die nicht in irgendeiner Weise mit schwerer Krankheit oder Leid konfrontiert wird. Not hat viele Gesichter. Warum ist soviel Not und Ungerechtigkeit in der Welt? Diese Frage hallt durch unzählige Menschenherzen, auch bei Christen. Hinzu kommen in einer schwierigen Lebenssituation oftmals viele Existenzsorgen. Es stellt sich die Frage: Wie soll es nun weitergehen? Auch die "Warum-Frage" wird unausweichlich. Selbst wenn man nicht direkt betroffen ist, drängt sich die Frage auf: Wie begegne ich Menschen im Leid? Was kann ich tun, wie kann ich helfen? Die Referenten des heutigen Abends, Karola Kunstmann und das Ehepaar Rainer und Inge Wende, berichten aus eigener schwerer Erfahrung und möchten praktische und seelsorgerliche Hilfen weitergeben.
Inge Wende erkrankte als junge Ehefrau und Mutter an Leukämie. Zusammen mit ihrem Ehemann Pastor Rainer Wende, wird sie an diesem Abend Antworten geben auf die sich aufdrängenden Fragen. In dem von ihnen geleiteten Werk "Leukämiehilfe Leben und Hoffnung e.V." in Dierdorf / Westerwald finden viele große und kleine Patienten Hilfe, Rat und Ermutigung. Sie sind vielgefragte Referenten, um Erkrankten, Angehörigen und auch Hinterbliebenen einen Weg der Hoffnung aufzuzeigen und Mut zu machen.
Beginn: 19 Uhr / Imbiss nach dem Referat
Wie werden aus biblischen Texten mit ihren oft sehr knappen Formulierungen lebendige, anregende Erzählungen, die Kinder zum Zuhören einladen und mit denen sie viel von dem für sich mitnehmen können, das unseren Glauben bestimmt? Auf diese Frage will der Vortrag mit Gelegenheit zum Gespräch Antwort geben. Das geschieht mit Überlegungen zu den elementaren, in ganz unterschiedlichen Facetten immer wieder neu wahrnehmbaren Botschaften der Bibel, sowie mit dem Bedenken des Vorbereitungswegs, der vom Bibeltext zur fertigen Erzählung führt. Dazu kommen zahlreiche Erzählbeispiele, die dazu einladen, dem eigenen Erzählen neuen Schwung zu geben und damit sich selbst und den Kindern viel Freude zu bereiten.
Prof. Harz war an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg in der Ausbildung von Religionspädagogen sowie in der Fortbildung von Erzieherinnen in Kindergärten tätig und ist seit zwei Jahren im Ruhestand.
Treffpunkt um 19 Uhr vor der Kirche
U-Bhf. Odeonsplatz - Ausgang Brienner Str.
Archimandrit Peter Klitsch führt in das Leben der griechisch-orthodoxen Kirche in München ein. Die Salvatorkirche ist die drittälteste Kirche in München, 1495 erbaut und 1828 von König Ludwig I den in München lebenden Griechen für ihre Gottesdienste überlassen. Leo von Klenze hat damals den Einbau der Ikonenwand geplant und beaufsichtigt. Archimandrit Klitsch freut sich auf Ihren Besuch in seiner Kirche, die nach Sanierungsarbeiten von 2008 bis 2010 im alten Glanz erstrahlt.
Änderungen vorbehalten.
Beginn: 19 Uhr / Imbiss nach dem Referat
Musik ist - nach Martin Luther - die größte Gottesgabe.
Der Referent wird dies in seinem Vortrag mit Musikbeispielen demonstrieren.
OKR i.R. D. Theodor Glaser war langjähriger Vertreter des ev.-luth. Landesbischofs in Bayern und wird als begnadeter Prediger von einem breiten Publikum - auch im CVJM München - immer wieder gerne gehört.
Änderungen vorbehalten.
Beginn: 19 Uhr / Imbiss nach dem Referat
Die Lebens- und Wirtschaftsweise weltweit so zu gestalten, dass sie nachhaltig und zukunftsfähig sind, sollte unser Ziel sein - in einer Welt, deren natürliche Lebensgrundlagen weg brechen und in einer Zeit, die von kriegerischen Konflikten um Energie, Rohstoffe, Wasser und Lebensmittel geprägt sein wird. Unser Referent wird der Frage nachgehen, wie wir dieser gewaltigen politischen und technologischen Herausforderung auch persönlich begegnen können.
Pfarrer Gerhard Monninger war vor seiner Ruhestandsversetzung Umweltbeauftragter der evangelisch-lutherischen Kirche Bayern und ist u.a. in einigen Gremien und Arbeitskreisen bayerischer Staatsministerien weiterhin beratend tätig.
Wir laden ein zum Abend der CVJM-"Spätschicht". (siehe auch dort!)
Beginn: Ein kleines Buffet ab 19 Uhr / Thema ab 20 Uhr
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
Der vielseitige "Tiki" Küstenmacher, evangelischer Pfarrer (seit 2006 ehrenamtlich), freiberuflicher Autor, oft und gern kopierter Karikaturist, Redner und TV-Moderator, veröffentlichte mehr als 70 Bücher und Broschüren. Mit "Simplify your Life" wurde er zu einem der erfolgreichsten Sachbuchautoren Deutschlands und konnte sich auf den Hitlisten lange Zeit ganz oben halten. Auch im CVJM München fand und findet er immer wieder viele interessierte Zuhörer.
Beginn: 19:00 Uhr / Imbiss am Ende des Abends
Was erwartet Sie?
Ein fröhlicher unterhaltsamer Abend
mit Musik von Bach, Beethoven, Händel
sowie einer Barocksonate in D-Dur für Flöte und Basso Continuo von Johann Joachim Quantz
mit einem Quiz
sowie Gedichten und kurzen Erzählungen rund um die Weihnachtszeit
Auch das Kulinarische wird nicht zu kurz kommen.
Beginn: 19:00 Uhr / Imbiss nach dem Referat
Im Leben stoßen wir immer wieder auf Grenzen; wir kommen auch um Niederlagen nicht herum. Beides kann dazu führen, dass wir deprimierte Gefühle bekommen und uns weniger zutrauen. Da gilt besonders dann, wenn wir älter werden. Was sagt die Bibel zu unserem Thema? Wo haben Menschen da ihre Grenzen spüren und erkennen müssen und wie sind sie damit umgegangen? Wie haben sie Niederlagen verkraftet? Und wie ist ihnen Gott in ihren schweren Zeiten begegnet? Der Vortrag möchte dazu beitragen, dass wir trotz der unausweichlichen Grenzen unseres Lebens und trotz unvermeidlicher Niederlagen Schritte in ein dankbares und erfülltes Leben gehen können.
Herzliche Einladung auch zum Nachmittag mit Pfarrer Hartmut Bärend am 19.11. um 15 Uhr! (siehe dazu unter Erwachsenentreff am Nachmittag)
Beginn: 19:00 Uhr / Imbiss nach dem Referat
Eine außergewöhnliche, faszinierende Lebensgeschichte - eine junge Leipzigerin studiert ab 1949 Medizin, findet zum christlichen Glauben, lässt sich taufen, wird katholische Ordensschwester und von ihrem Orden 1960 als Frauenärztin nach Indien geschickt. Beim Zwischenstop im pakistanischen Karatschi begegnet sie in einem Elendsviertel Leprakranken, beschließt zu bleiben, errichtet dort ein Leprakrankenhaus und findet Anerkennung in ganz Pakistan - berät seit 1980 sogar die pakistanische Regierung bei der Lepra- und Tuberkulose-Behandlung.
Beginn 9.30 Uhr / Ende gegen 17.00 Uhr
Achtung: Der Seminartag wurde vom 6.10. auf den 5.10. vorverlegt!
Die Frage, die unserem Tagesseminar 2010 in St. Ottilien als Thema zugrundeliegt, wird schon im Alten Testament in Psalm 8 gestellt.
Auf der Grundlage der philosophischen Anthropologie und der (modernen) Theologie wollen wir das Thema in 3 Schritten angehen:
--> im Zugang von "oben" aufgrund des Buches Genesis,
--> im Zugang von "unten", wie die Philosophie den Menschen sieht,
--> im "Zugang mittels Reflexion" - der Mensch mit Geist u. Vernunft in der Welt
In kurzen einführenden Statements der beiden Referenten - Prof. Zink ist katholischer Philosoph, Prof. Jeremias evangelischer Alttestamentler - und in Diskussionen in kleinen Gruppen anhand von Thesen/ Fragen sowie im Austausch der Ergebnisse im Plenum wollen wir das Thema behandeln.
Das Seminar findet im Exerzitienhaus St. Ottilien statt. Die Kosten betragen 30,-€ für Kursgebühr, Mittagessen und Nachmittagskaffee mit Kuchen.
Sie erreichen St.Ottilien
--> mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S8 bis Geltendorf, von dort etwa 20 Minuten Fußweg in südlicher Richtung bis zum Exerzitienhaus (Orientierungspunkt ist der Kirchturm)
--> mit dem Auto: A96 "Lindau" bis Ausfahrt St. Ottilien, dann den Schildern "Exerzitienhaus" folgen, auf der Einfahrtstraße bis zum Parkplatz am Restaurant (keine Besucher-Parkplätze am Exerzitienhaus!)
Treffpunkt für alle Teilnehmer um 9.15 Uhr vor dem Haupteingang
Anmeldung bitte bis spätestens 30.9.10 an Hr.Dieter Stieler, Tel.:089/8595205
Beginn: 19:00 Uhr / Imbiss nach dem Referat
Durch die Beschäftigung mit unserer Biographie erkennen wir den roten Faden unseres Lebens. Unsere Erinnerungen dienen uns als Steinbruch für viele bunte Geschichten in einer Mischung aus Dichtung und Wahrheit, Lebensgeschichten und Lebensgeschichte. Vor allem erfahren wir, was uns "unbedingt" wichtig ist und war, unsere selbstbestimmten Wünsche und Wertvorstellungen.
Unsere Referentin ist als Seelsorgerin tätig und zudem Bioethik-Beauftragte des Bundesverbandes evangelische Behinertenhilfe und Dozentin an der Evangelischen Pflegeakademie für die Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpfleger.
(Achtung! Der Abend wurde vom 23. auf den 30.9.10 verschoben.)

Beginn: 18:00 Uhr
Wir feiern es heuer - wie gewohnt im Saal des Waldheims des Evangelischen Handwerkervereins - im Rahmen einer Brotzeit und einer Weinprobe mit vergorenen und unvergorenen Trauben.
Diakon i.R. Mauthe von der Dankeskirche (München-Nord) wird uns Proben aus verschiedenen deutschen Weinbaugebieten erläutern und zum Verkosten anbieten. Dazwischen wird Weinseliges vorgetragen und zum Mitsingen eingeladen.
Zur Deckung der Unkosten für Brotzeitteller, Wein bzw. Traubensaft erbitten wir einen Beitrag von € 7,-
Sie können unser Fest mit der S6 Tutzing, Haltestelle Gräfelfing, erreichen. Das Waldheim ist etwa 15 Gehminuten vom S-Bahnhof entfernt.
Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldezettel, der dem Handzettel beigefügt ist, spätestens bis 1.Juli 2010 an. (Den Handzettel erhalten Sie an der Rezeption des CVJM München in der Landwehrstr. 13.)
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss am Ende des Abends
Der Reformator und Universalgelehrte Philipp Melanchthon - ist heute (450 Jahre nach seinem Tod) ein fast Unbekannter. Er hat seinen Freund und Vertrauten Martin Luther zeitlebens optimal ergänzt, war grundverschieden von ihm, bedachtsam, ausgleichend - ein Vorbote der Ökumene. Es lohnt sich, ihm neu zu begegnen: ein starker Glauben an Jesus Christus als Wohltat fürs Leben, ein Engagement für mehr Bildung als Chance für alle und ein Herz für die Ökumene als Zeugnis für die Welt.

Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss am Ende des Abends
Menschenwürde, Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden sind für unseren Referenten die Kriterien unseres individuellen und gemeinschaftlichen, insbesondere politischen Handelns- zentrale Werte, auf denen unser Grundgesetz basiert. Wertewandel bedeutet zwar nicht automatisch einen Verfall dieser Werte. Aber die wachsene Rolle des Marktes gefährdet die bestehende Werteordnung. Dr. Vogel wird aufzeigen, dass in den Zeiten ungezügelter Marktkräfte die Frage nach den zentralen Werten immer wieder neu und nachdrücklich gestellt und beantwortet werden muss.
Dr. Hans-Jochen Vogel hat sich in vielen politischen Ämtern bewährt und profiliert - auf kommunaler wie auf bundespolitischer Ebene. So war er u.a. Oberbürgermeister in München, Bundesfraktions- und Parteivorsitzender der SPD.
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
Im Haneberghaus der Abtei St. Bonifaz engagieren sich viele haupt- und ehrenamtliche Helfer unter der Leitung von Frater Emmanuel Rotter in der Fürsorge für Menschen ohne festen Wohnsitz. Die Obdachlosen werden dort mit warmen Mahlzeiten und medizinisch versorgt, haben Zugang zu einer Kleiderkammer und finden schließlich Möglichkeiten zur Notübernachtung und Beratung.
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
1966 schuf Marc Chagall 24 Farblithographien zum Buch "Exodus" der Bibel. Geschildert wird der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten, die Errettung Israels am Schilfmeer und der Bundesschluss am Sinai. Nicht nur mit dem Titel sondern auch in der künstlerischen Umsetzung schließt sich Marc Chagall eng an die biblischen Schilderungen an. Die in den Bildern bearbeiteten Themen der Befreiung, des Auszuges und des Weges ermöglichen vielfältige aktuelle Bezüge.
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
Das spannende archäologische Forschungsobjekt "Turiner Grabtuch" faziniert unseren Referenten seit Jahren. In zahllosen Details spiegelt es nach seiner Auffassung die Angaben der Evangelien über Leiden, Sterben, Grablegung und Auferstehung Jesu in gerichtsmedizinisch verwertbarer Exaktheit wieder, wie kein Fälscher es hätte herstellen können. Dabei gibt das Fotonegativ des Gekreuzigten auf dem Tuch der Wissenschaft die größten Rätsel auf. Handelt es sich hier um eine Art Fotodokumentation der Auferstehungs-Sekunde lange vor Entdeckung der Fotografie?
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
Unter dem Motto "Damit ihr Hoffnung habt" findet vom 12.-16. Mai 2010 in München der Zweite Ökumenische Kirchentag statt. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und das Erzbistum München und Freising sind die Gastgeber. Das ökumenische Miteinander ist geprägt vom gegenseitigen Austausch und Miteinander. Aber auch strittige Fragen gehören zum Gespräch der Konfessionen. Dr. Florian Schuppe und Pfr. Norbert Roth stellen den Stand der Vorbereitungen und die Möglichkeiten für die Mitwirkung am Kirchentag vor.
Dr. Florian Schuppe ist katholischer Theologe und Pastoralreferent der Erzdiözese München und Freising. Gegenwärtig arbeitet er im Koordinationsbüro für den Zweiten Ökumenischen Kirchentag des Erzbistums als theologischer Referent.
Pfr. Norbert Roth ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Auch er arbeitet gegenwärtig als Referent für den Zweiten Ökumenischen Kirchentag. Sein Dienstsitz ist im Landeskirchenamt.
Beginn: 19:30 Uhr / Ein kleiner Imbiss schließt den festlichen Abend ab.
„Das Kind der Erwartung, keines veränderte so die Welt wie dieses" –
Pfarrer Aschoff nimmt seine Zuhörer mit Bildern und Gedanken zu diesem Thema hinein in die Advents- und Weihnachtszeit.
Umrahmt wird das festliche Programm mit musikalischen Beiträgen des Blockflötenensemble
„i flauti dolci".
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
Der Mensch des 21. Jahrhunderts ist vielen Einflüssen ausgesetzt. Wo aber fließen für uns die Quellen wahren Lebens? Die Benediktsregel sucht den Menschen für den Anruf Gottes zu öffnen. Durch seine Güte zeigt uns der Herr den Weg des Lebens. Unser Referent lebt in seiner Heimatstadt München. Dort trat er nach Philsophie- und Theologiestudium an den Universitäten München, Innsbruck und Würzburg 1952 in die Benediktinerabtei St. Bonifaz ein und leitete ab 1964 als siebter Abt über vier Jahrzehnte die beiden Klöster in München und Andechs. Seit vielen Jahren ist er einer der geistlichen Freunde des CVJM München.
Termin: Sonntag, 25.10., 15:00 Uhr
Ort: CVJM-Haus, Landwehrstr. 13
Bei Kaffee und Kuchen blicken wir dankbar anhand von Bildern auf unsere diesjährigen Unternehmungen zurück - auf die Freizeiten in Hochfilzen und Viums, die Studienreise in die Oberpfalz, den Sommerurlaub im Lindenhof und die beiden Städtefahrten.
Ferner git es eine kurze Vorausschau auf unsere Freizeiten im Jahr 2010 und 2011.
Herzlich eingeladen sind auch alle, die bei keiner dieser Events dabei sein konnten.
"Ursache und Auswirkung der Finanz- und Wirtschaftskrise"
Bistro ab 18:30 Uhr / Thema ab 20:00 Uhr
Referent: Karl-Heinz Walch, Abteilungsleiter bei der Deutschen Bundesbank
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
In ihren drei Büchern "Goldmarie Pechmarie", "Der Blechsoldat" und "Winterherzen" beschreibt Marianne Ach episodenhaft eine dörfliche Welt, die etwas erahnen lässt von der Sehnsucht, frei zu sein von unnützen Bindungen und starren Regeln. So verleiht sie z.B. den geschilderten Personen eine Schwäche für Seiltänzer, lässt sie auf Liebschaften eingehen, böse Wünsche aussprechen oder mit ihrem Schicksal hadern.
Unsere Autorin verarbeitet in ihrer Trilogie Bilder und Eindrücke aus ihrer Vergangenheit in der heimatlichen Oberpfalz nahe der tschechischen Grenze. Als Dreizehnjährige verlässt sie die Enge ihres Elternhauses und wird in einem klösterlichen Internat zur Kindergärtnerin und Katechetin ausgebildet. Nach einem Germanistik- und Theologiestudium ist sie bis zu ihrer Ruhestandsversetzung 2004 als Realschullehrerin in München tätig.
Termin: Freitag, 31.07.09, ab 15:00 Uhr
Ort: Waldgelände des Evangelischen Handwerkervereins in Gräfelfing,
Geigerstr. 33
Wir laden Sie herzlich zu unserem traditionellen Sommerfest in Gräfelfing ein.
Gräfelfing ist mit der S6 Richtung Tutzing erreichbar.
Abholdienst für unsere Besucher ab 14.30 Uhr am S-Bhf.
Referent: OKR i. R. Dr. Martin Bogdahn
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
Im Jahr des 150. Geburtstages von Wilhelm Freiherr von Pechmann erinnert unser Referent an einen engagierten Kämpfer für die Menschenrechte und gegen die Rassenpolitik im sogenannten "Dritten Reich". Mutig trat von Pechmann während der Hitlerdiktatur als engagierter Zeitgenosse und Christ für jüdische Mitbürger ein und protestierte gegen ihre Verfolgung. Zu Recht hat man ihn als die Stimme des Gewissens in der Kirche bezeichnet. Angesichts der Herausforderungen des 20. Jahrhunderts lag ihm das Zusammengehen der Christen besonders am Herzen - er wurde zu einem Vorkämpfer der Oekumene. Er bemühte sich im Rahmen der Una-Sancta-Bewegung intensiv um die Einheit der Kirchen und wirkte somit weit über München und Bayern hinaus. Kardinal Faulhaber rühmte an ihm das "christliche Verantwortungsgefühl", das von Pechmann zu einem unerschrockenen Kämpfer gegen den Rassenwahn werden ließ. Er war ein hochgeachteter Bankier und Inhaber zahlreicher Ehrenämter und zählte zu den Mitbegründern des CVJM München. Martin Bogdahn hat sich seit längerem mit dem Wirken des Freiherr von Pechmanns beschäftigt, gehört auch der Jury des neu ins Leben gerufenen Freiherr-von-Pechmann-Preises der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern an, der in diesem Jahr zum zweiten Mal für Beiträge zur Rolle der Kirche in der NS-Zeit vergeben wurde.
Referent: Dr. Eberhard Rieth
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
Referent: Professor Dr. Gunther Wenz
Die Situation in den frühen christlichen Gemeinden war nicht spannungsfrei. Ein Beleg hierfür ist der antiochenische Konflikt zwischen Paulus und Petrus. Von dieser Auseinandersetzung ausgehend wird unser Referent die Bedeutung der Apostel Petrus und Paulus für die Entwicklung der frühen Geschichte des Christentums skizzieren. Professor Dr. Gunther Wenz lehrt an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München.
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
Ein vergnüglicher Abend über Antonio Vivaldi mit Christiane K. Adt
Einige der hervorragendsten Werke des venezianischen Barockkomponisten Antonio Vivaldi (1678 - 1741) werden von 3 Mitgliedern der Familie Adt sowie Ulrich Römer und Elisabeth Weber dargeboten. Lassen Sie sich - mitten im Frühling - von der Musik verwöhnen!
Ulrich Römer und Elisabeth Weber, Flöten
Pinchas C. Adt, Violine
Manuel C. Adt, Violoncello
Christiane K. Adt, Klavier und Moderation
Beginn: 19:30 Uhr / Imbiss ab 19:00 Uhr
Beginn 9:30 Uhr / Ende gegen 17:00 Uhr
Treffpunkt für alle Teilnehmer um 9:15 Uhr vor dem Haupteingang
In einem Tagesseminar wollen wir den Kern der Weisheit und ihre Voraussetzungen aufspüren. Kurze Texte aus der Philosophiegeschichte, vorgetragen und einführend erläutert von einem Kundigen, sollen die Grundlage unserer Diskussionen in kleinen Gruppen bilden. Abschließende "Statements" sollen die Ergebnisse der Diskurse zusammenfassen und zugleich Anreiz zum Verständnis und Liebe zur Weisheit bieten, ohne dass wir „richtige“ Philosophen werden.
Das von Professor Dionys Zink, Grafrath, geleitete Seminar findet im Exerzitienhaus St. Ottilien statt. Die Kosten betragen € 29 für Kursgebühr, Mittagessen und Nachmittagskaffee mit Kuchen.
Sie erreichen St. Ottilien
· mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S 8 bis Geltendorf, von dort etwa 20 Minuten Fußweg in südlicher Richtung bis zum Exerzitienhaus (Orientierungspunkt Kirchturm)
· mit dem Auto: A 96 „Lindau“ bis Ausfahrt St. Ottilien, dann der Beschilderung „Exerzitienhaus“ folgen, auf der Einfahrtstraße bis zum Parkplatz am Restaurant (keine Besucher-Parkplätze am Exerzitienhaus)
Bitte Anmeldeformular bis zum 5. April 2009 am Empfang des CVJM-Hauses, Landwehrstr. 13 abgeben.
Referent: Prof. Jörg Jeremias
Das Alte Testament zeichnet einen langen Weg Gottes mit seinem Volk nach, auf den immer tiefere Sätze über das Leiden Gottes und seiner engsten Diener gesagt werden. Vor allem wird uns der Text aus Jesaja 52 und 53 beschäftigen, das sogenannte 4. Gottesknechtslied, auf den sich Jesus am stärksten berufen hat. Unser Referent lehrte Altes Testament an den Universitäten München und Marburg und ist ordinierter Pfarrer.
Beginn: 19.30 Uhr, Imbiss ab 19.00 Uhr.
Referentin: Elke Baier, Betreuungsverein der Inneren Mission
Wir haben als kompetente Referentin Elke Baier eingeladen, uns über das wichtige Thema Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung - auch im Zusammenhang mit Patientenverfügungen zu informieren.
Beginn: 19.30 Uhr, Imbiss ab 19.00 Uhr.
Referent: Pfarrer Dieter Kuller
Die Frage "Wer kann dann selig werden?" stellten sich die Menschen, nachdem sie das Gespräch zwischen Jesus und dem reichen Jüngling mit angehört hatten. Die Antwort, die Jesus ihnen gab, wird uns als Jahreslosung durch das Jahr 2009 begleiten: "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich." (Lk 18,27). Wie können wir selig werden? Diese Frage, die über Sinn und Inhalt unseres Lebens entscheidet, wird unser Referent in seiner Auslegung der Jahreslosung stellen und mit uns im Hören auf Gottes Wort nach einer Antwort suchen.
Unser Referent war lange Jahre erster Pfarrer an der Bischofskirche St. Matthäus und zudem persönlicher Berater des Landesbischofs der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Bayern.
Beginn: 19.30 Uhr, Imbiss ab 19.00 Uhr.
Gottes Wort für die Völker
Referent: Reinhard Kannenberg, Bibel Liga

Wie in seinem Buch "Simplify Your Life" will uns Tiki Küstenmacher an diesem Abend Tips geben, wie man seine Beziehungen, seine Ehe einfacher und unkomplizierter gestalten kann, was man alles entrümpeln darf, um mehr Freude daran zu haben.
Werner Tiki Küstenmacher,
studierter ev. Theologe wurde 1953 in München geboren und arbeitete als Rundfukredakteur, bei der Landeskirche, als freier Buchautor, als Karrikaturist und als Moderator. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Nähe Münchens.
Bekannt wurde der "meistbeklaute Karrikaturist der christlichen Szene" vor allem durch seine niedlichen Computer- und Kirchenkarrikaturen, sowie durch seine Bücher "Simplify Your Life" oder "MS-DOS mühelos".
Referent: Professor Dr. Ferdinand Hahn
In seinem Vortrag wird unser Referent die gemeinsame Grundlage und die gemeinsame Hoffnung im Glauben von Juden und Christen herausstellen. Professor Hahn lehrte Neues Testament an der Universität Kiel, Mainz und München. Er war wesentlich an der oekumenischen Erarbeitung der Einheitsübersetzung des Neuen Testaments beteiligt. Zur gelebten Oekumene kam der jüdisch-christliche Dialog hinzu, der in vielen Gesprächen mit dem jüdischen Religionsphilosophen Schalom Ben-Chorin vertieft wurde.
Beginn: 19.30 Uhr, Imbiss ab 19.00 Uhr.
10 Jahre alt ist nunmehr der Erwachsenentreff in der City. Wir sind darüber dankbar und haben zu einem Festabend den weithin bekannten Liedermacher Manfred Siebald aus Mainz eingeladen. Wir werden in Interviews einiges aus seinem Leben erfahren und er wird seine Lieder zu Gehör bringen. Der Eintritt beträgt 6,00 € Die Eintrittskarten können sie ab 15.05. am Empfang des CVJM-Hauses Landwehrstraße 13 erhalten. Für Imbiss und Getränke bitten wir um einen Unkostenbeitrag.
Beginn: 20.00 Uhr, Imbiss ab 19.30 Uhr.
Die Erzählungen des Alten Testaments wurden schon lange vor Christi Geburt gelesen und haben vielen Glaubensorientierung gegeben. Sie sind nicht einfach so am "Lagerfeuer" zu lesen, sondern erschließen sich dem Leser oft erst nach mehrfacher Lektüre. Anhand dreier Ereignisse - der Opferung Isaaks, der Sintflut und der Volkszählung Davids - wird Professor Jeremias versuchen, uns Hilfen zum Verständnis dieser alttestamentlichen Erzählungen zu geben. Unser Referent lehrte Altes Testament an den Universitäten München und Marburg. Seine Forschungsschwerpunkte waren altisraelische Religionsgeschcihte sowie die israelitische Prophetie. Er ist Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen.
Referent: Prof. Dr. Jörg Jeremias
Referentin: Frau Dr. Inge Kuller
2008 kann die Landeshauptstadt München auf 850 Jahre Geschichte zurückblicken. Der Erwachsenentreff hat anlässlich dieses Stadtjubiläums eine kompetente Historikerin eingeladen, über die wertvolle Geschichte des Protestantismus in München zu referieren. Frau Dr. Inge Kuller wird in ihrem Vortrag das Thema "Vom einzig 'rechten' katholischen Glauben zur Gleichberechtigung der Protestanten in München - der mühevolle Brückenbau zwischen den Konfessionen" behandeln.
Unsere Referentin hat Mittlere und Neuere Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Germanistik, Literaturwissenschaft sowie Volks- und Altertumskunde in Hamburg und Wien studiert. Sie lebt als freiberufliche Historikerin in München und hat Schriften zur europäischen mittelalterlichen Siedlungsgeschichte und zur Geschichte der Evangelischen in München veröffentlicht.
Der Posaunenchor des CVJM München, der in diesem Jahr sein 100jähriges Jubiläum feiert, wird unseren Abend musikalisch umrahmen.
Referent: Yaacov Yeretz Peretz
Shovach, ein Obdachlosen-Hilfprojekt in Jerusalem Der Referent Yaacov Yeretz Peretz ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen, lebt aber seit mehreren Jahren in Jerusalem. Er ist messianischer Jude und hat mit Freunden den Verein "Shovach" (=Taubenschlag) gegründet, dessen Zweck es ist, Armen und Obdachlosen zu helfen.
Dazu wurde im Zentrum von Jerusalem ein Haus gemietet, das zur Zeit zweckentsprechend renoviert wird. In Zukunft werden dort Bedürftige duschen, Kleider wechseln, etwas essen und übernachten können. Sie sollen auch die Möglichkeit bekommen, zu ihren Problemen beraten sowie medizinisch und auf Wunsch auch seelsorgerlich betreut zu werden.
Seine diesjährige Vortragsreise durch Deutschland und die Schweiz stellt Yaacov Yeretz Peretz unter das Motto "Ver-geben ist nicht gegebens". Auskünfte erteilt Siegfried Geckeler, Tel: 089/676068.
Einzelheiten des Projekts beschreibt die Internetseite
shovach.org
Referentin: Ingrid Seigis
Politische Systeme verschiedener Länder gestatten Christen, dass sie nur mit Einschränkungen ihren Glauben leben dürfen. Der Leib Christi wächst trotz Repressionen. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Ländern zeigt unsere Referentin Ingrid Seigis auf, was Glaube an Jesus Christus heute bedeutet.
Ingrid Seigis ist Geschäftsführerin der deutschen Sektion von CSI - Christian Solidarity International, die sich für verfolgte Christen, notleidende Kinder und Katastrophenopfer einsetzt. Den CSI in München hat sie 1999 aufgebaut.
Referenten: Dr. Ludwig Braun (Glaziologe), Dr. Markus Weber (Meterologe), beide von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Die Klimaveränderungen auf unserem Globus nehmen in den Medienberichten immer größeren Raum ein. Die Thematik findet inzwischen nicht nur unter Fachleuten zunehmendes Interesse. Aus berufenem Munde werden wir an diesem Abend aus Sicht eines Gletscherforschers (Glaziologen) und eines Wetter- und Klimaforschers (Meterologen) von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften darüber informiert, warum und wie sich unser Klima ändert und welche Auswirkungen das haben kann.
Dr. Ludwig Braun wird zum Thema "Wie Gletscher auf einen veränderten Energiehaushalt der Erdamtmosphäre reagieren" und Dr. Markus Weber zum Thema "Zur Ursache des unterschiedlichen Erwärmungstrends außerhalb und innerhalb der Alpen" referieren.
Referent: Pfarrer i.R. Friedrich Aschoff
Eine Aussage Jesu aus dem Johannesevangelium wird uns durch das kommende Jahr begleiten: Jesus Christus spricht: "Ich lebe und ihr sollt auch leben!" (Joh. 14,19).
Unser Referent wird dieses Jesuswort auslegen. Pfarrer Aschoff war viele Jahre im Pfarr- und Seelsorgedienst in Kaufering tätig, ist Ehrenvorsitzender der Geistlichen Gemeindeerneuerung, Initiator der Verwöhnungswege 1994/95, Buchautor und Mitherausgeber der Zeitschrift COME. In den Gottesdiensten der Sonntagabendkirche von St. Matthäus ist er ein immer wieder gern gehörter Gastprediger.
Ein adventlicher Abend im Erwachsenentreff gestaltet von Mitarbeitern des CVJM München
Wie gehe ich mit dem eigenen Alter um? Wandelt sich der Glaube im Alter? Wie kann ich Menschen im Alter, in schwerer Krankheitsnot seelsorgerlich begleiten? Pfarrerin Wilkens wird auf diese Fragen eingehen und Anregungen geben, was dazu verhelfen kann, dass eine so schwere Zeit auch zum Segen werden kann.
Unsere Referentin hat eine Ausbildung zur Trauerbegleitung bei Jorgos Canakacis abgeschlossen, war Pflegehilfskraft im Heidelberger Hospiz „Louise“ und ehrenamtliche Seelsorgerin in Palliativstationen. Sie ist als Pfarrerin an der Sendlinger Himmelfahrtskkirche und auf einer Projektstelle für Altenheimseelsorge im Dekanatsbezirk München tätig.
Der frühere Diözesanbischof von Tirol, Dr. Reinhold Stecher – Jahrgang 1921 -, ist ein Musterbeispiel für die These, dass Pension keineswegs „Ruhestand“ bedeuten muß. Er ist Bergsteiger aus Leidenschaft, Buchautor und Maler und immer wieder gefragt als Referent auch über die Grenzen Österreichs hinaus. Als moralische Instanz des Landes sind ihm Kranke, Behinderte und Arme besonders wichtig. Im Auseinanderdriften von Hierarchie und Basis
eine Gefahr sehend machte er sich zum Wortführer für eine integrative, nicht einseitig autoritäre Kirche. In seinem Referat wird er – bei aller ernüchternden Sicht altersbedingter Einschränkungen – seine Zuhörer mit hineinnehmen in die Vielfalt der Chancen, die sich dem älter werdenden Menschen bieten. Nach seinem Vortrag wird er seine Bücher vorstellen und diese auf Wunsch signieren.
Günter Bäumer nimmt uns hinein in eine abenteuerliche Fahrt auf den Spuren von Sven Hedin über das tibetische Hochplateau zum Kailash, dem heiligsten Berg Asiens. Lhasa mit seinem Wahrzeichen Potala - frühere Residenz des jetzt im Exil lebenden Dalai Lama - stehen ebenso auf dem Programm wie die Klöster Drepung, Sera, Polkhar und Tashilumpu. Die rituelle Umrundung des Kailash mit der Überquerung des Dölma La (5600 m) ist Höhepunkt der Reise vor der Rückfahrt über den heiligen See Manasarovar entlang des Himalaya mit herrlichen Ausblicken auf die Welt der Achttausender.
Unser Referent hat sich neben seiner früheren leitenden Tätigkeit bei der Deutschen Bundesbank schon immer für fremde Länder und Kulturen interessiert. Seit vielen Jahren bereist er Gebiete abseits der touristischen Pfade auf allen Kontinenten
Am Beispiel der Darstellung der Opferung Isaaks wollen die Referenten die Deutung der biblischen Botschaft durch diese beiden bekannten Maler der frühen Neuzeit auf-zeigen.
Dr. Martin Bogdahn ist Theologe. Er war evangelischer Kreisdekan (Regionalbischof) von München und Oberbayern. Frau M.A. Daniela Thiel ist Kunsthistorikerin. Beide leiten und organisieren seit Jahren die gut besuchte Reihe „Bild und Botschaft“ in München, bei welcher jeweils ein Theologe und ein Kunsthistoriker ein bestimmtes biblisches Motiv beleuchten.
In der Frage des Theologen an Jesus im Lukasevangelium „Meister, was muss ich tun, damit mein Leben ins Schwarze trifft?“ finden wir uns alle wieder, denn sie ist die Frage eines jeden bewusst lebenden Menschen. Die Antwort darauf gibt der Evangelist nicht in trockener, abstrakter theologischer Form wieder, sondern setzt sie quasi in Szene. Lukas verbindet drei entscheidende Erzählstücke so miteinander, dass sie eine Art „Kurzformel“ des gläubigen Lebens ergeben. Mit diesen uns sehr vertrauten Passagen, wie dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter, dem Bericht vom Besuch bei Martha und Maria oder der Schule des Vater-unser-Betens, zeigt Lukas knapp und bündig: So geht Leben, wenn es für immer gelingen soll.
Pfarrer Paul Ringseisen ist ein langjähriger Freund des CVJM München. Er war Studienleiter im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried und im Kardinal-Döpfner-Haus Freising. Jetzt lebt er im Ruhestand in der Nähe von Bad Wörishofen.
Jesus mitten im Reich der Mitte – Leben und Glauben in China
Referent: Albrecht Kaul
Das Motto der nächsten Olympischen Spiele in Peking heißt „One world, one dream – eine Welt, ein Traum“ - doch wie sieht diese „eine Welt“ in China aus? Unser Referent bereiste sieben Wochen lang das „Reich der Mitte“. Der CVJM in den Städten, die wachsenden Kirchen und die geradezu explodierenden Hausgemeinden waren sein Ziel. Die Spurensuche nach den verbliebenen YMCA, die den Sturm der sogenannten Kulturrevolution überstanden haben, führte ihn quer durch China. Als Einzelreisender unterwegs, hatte Albrecht Kaul in diesem Land einzigartige Gespräche mit den Menschen auf der Straße, geheime Kontakte zu Hauskirchen, aber auch Begegnungen und Erfahrungen mit der Geheimpolizei. Natürlich berichten seine Bilder auch von den gravierenden Problemen des aufstrebenden Landes, geben Einblick in die unvergleichlichen Schönheiten dieses Riesenreiches. Unser Referent ist in Sachsen aufgewachsen, war dort zur DDR-Zeit lange Jahre Landesjugendwart des Jungmännerwerkes sowie im sächsischen CVJM tätig und ist seit 1995 stellvertretender Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes in Kassel.
Christlicher Glaube und Kirche im Wandel der Zeit
Unser Leben ist geprägt vom Wandel – was gestern nötig und nützlich war, wird heute oft in Frage gestellt und muss daher für die Zukunft neu bedacht werden. Dies gilt für den persönlichen Glauben ebenso wie für das Leben der Kirche. Was nehmen wir wahr und wohin führt uns diese Erkenntnis des Wandels? Und eine brandaktuelle Frage: Welche Zukunft haben wir als Christen, als Kirche in der Begegnung mit den Kulturen und Religionen?
Stationen meines Lebens – ein geistlicher Rückblick
Jeder Mensch hat sein eigenes und originelles Leben – mit allen Gaben, Schwächen, Höhen und Tiefen. Und wer er einen Menschen verstehen will, kommt an seiner Geschichte nicht vorbei. Klaus Vollmer – viele Jahre unterwegs als Evangelist, immer wieder auch in der Begegnung mit dem CVM München – wird uns mit hineinnehmen in sein persönliches Erleben.
Leuchtende Bernina – ein unvergessliches Bergerlebnis
Gestaltung: Harald Lösch und ein Bläserensemble aus München
In seinem Lichtbildervortrag nimmt uns Harald Lösch mit hinein in die großartige, überwältigende Bergwelt des oberen Engadin. Piz Roseg, Piz Bernina und Piz Palü mit ihren gleißenden Eiswänden sind das Dreigestirn der Berninagruppe – dazwischen der Biancograt, auch Himmelsleiter genannt, als einer der schönsten und kühnsten Eisgrate der Alpen. Die Überschreitung der Bellawista und des Piz Palü sind Höhepunkte dieser Bergtour. Aber auch die das Bergmassiv umgebenden Täler wie Rosegtal, Morteratsch und Fextal beeindrucken. Sie sind ein wahres Wanderparadies im Hochtal des Engadin mit den Ausgangsorten St. Moritz und Pontresina im schweizerischen Kanton Graubünden.
Referent: Pfarrer i.R. Walter Joelsen
Wir haben für diesen Abend den Münchner Pfarrer Walter Joelsen, der im Juni 2006 das 80. Lebensjahr vollendete, als "Zeitzeugen" des so genannten Dritten Reiches zu uns in den Erwachsenentreff eingeladen. Unser Referent galt unter dem Diktat des Nationalsozialismus als "Halbjude" und musste ab 1935, dem Datum der "Nürnberger Rassegesetze" verschiedene Schikanen erleben und überleben, von denen er berichten wird. Nach dem Krieg studierte er Theologie, wurde 1951 Vikar in Oberaudorf-Kiefersfelden, später Religionslehrer in Lindau, ab Mitte der 60er Jahre Studentenpfarrer in München. 1969 wechselte er zu einer evangelischen Film- und Fernseh-Produktionsfirma und wirkte dort als Redakteur bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1990.
Biblische Impulse für Glaubenswerke und Gemeinden – ein Blick über den Atlantik
Referent: Landesbischof i.R. Heinrich Herrmanns
Was ist bei den christlichen Gemeinden in den USA anders als bei uns? Was können wir von den Gemeinden jenseits des Atlantiks lernen? Heinrich Herrmanns hat sich mit diesen Fragen beschäftigt und ist hierbei auf Rick Warren gestoßen, der nach 25 Jahren Erfahrung ein überaus populäres Buch über Gemeindeaufbau geschrieben hat. Wo stehen wir selbst und was können wir tun, um im Glauben zu wachsen und zu reifen? Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Referenten.
Heinrich Herrmanns war Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Schaumburg-Lippe, lebt jetzt in Memmingen im Ruhestand und ist Mitglied verschiedener Gremien.

Information: Der ursprünglich für den 18.1.07 vorgesehene Erwachsenentreff mit Pfarrer Aschoff wurde wegen des Orkans "Kyrill" auf den 8.2.07 verlegt.
Welche Spuren Gottes erkennen wir in der Gegenwart? –
Gedanken zur Jahreslosung 2007
Referent: Pfarrer i.R. Friedrich Aschoff
Die Jahreslosung für das neue Jahr – Gott spricht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?” (Jesaja 43, 19) – will uns daran erinnern, Gottes Wirken in der Geschichte und in unserem Leben zu erkennen. Wenn dieses Wort eine Ermutigung für das Gottesvolk ist, inwieweit gilt es auch für uns persönlich? Und: Wie lernen wir, mit prophetischem Reden verantwortlich umzugehen? Welche Spuren von Gottes Handeln entdecken wir in der Gegenwart?
Unser Referent Friedrich Aschoff (geb. 1940) ist Pfarrer im Ruhestand und Ehrenvorsitzender der Geistlichen Gemeindeerneuerung, deren Vorsitzender er 16 Jahre lang war, Initiator der Versöhnungswege 1994/95, Buchautor und Mitherausgeber der Zeitschrift COME. In den Gottesdiensten der Sonntagsabendkirche von St. Matthäus ist er ein immer wieder gern gehörter Gastprediger.
Gestaltung: Pfarrer Johannes Habdank, Stiftsdirektor
Nach einer alten russischen Legende ist auch ein vierter König zur Anbetung des Christuskindes aufgebrochen. Unterwegs begegnet er auf abwechslungsreichen Wegen immer wieder Menschen, denen er in ihrer Not hilft und sie rettet. Nach drei Jahrzehnten findet er schließlich erschöpft den wahren König im Angesicht des Gekreuzigten. Die durch Edzard Schaper bekannt gewordene Legende wurde von Heinrich Erlau neu erzählt zu zehn eindrücklichen Bildern in Mischtechnik von Walter Habdank (1930 - 2001).
Sein Sohn, Pfarrer Johannes Habdank, trägt die wesentlichen Passagen des Buches zu Bildern (Dias) seines Vaters vor – eine Geschichte, die das Ganze des christlichen Lebens und Glaubens umfasst.
Beginn des Abends: 19:30 Uhr; in der Pause erwartet Sie ein kleiner Imbiss.
Referent: Manfred Weber
Die Lebensgeschichte von Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) ist vom Zeitgeschehen nicht zu trennen. Mit der Unbedingtheit, die seinem Wesen entsprach, suchte er nach seinem Platz in der Welt. Die Beschäftigung mit der Bibel und sein Interesse an Menschen trieben ihn vorwärts, ließen ihn immer wieder Grenzen überschreiten – konfessionelle, nationale, soziale. Das machte ihn seiner Kirche nicht bequem. Dietrich Bonhoeffer starb noch nicht 40 Jahre alt am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg am Strang. Verloren war sein Leben dennoch nicht: Sein Denken brachte einen neuen, bleibend anderen Klang in die evangelische Theologie. Sein Werk, vor allem seine Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, machten ihn zum wohl am meisten gelesenen Theologen der Gegenwart.
Unser Referent Manfred Weber (Jahrgang 1933) ist Verlagsbuchhändler, war langjähriger Leiter des Chr. Kaiser Verlags, in dem Bonhoeffers Gesamtwerk erschienen ist. Mitarbeit in evang.-luth. Kirchenvorständen und Dekanatssynoden. Er ist Vorsitzender des Vereins Gemeinsam Leben Lernen e.V. in München, einer offenen Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung.
Der Berg Ararat - mit 5165 m der höchste Berg der Türkei - gilt als Landeort der Arche Noah. Hat es dieses Schiff wirklich gegeben? Oder handelt es sich bei der Noah-Geschichte um einen Mythos, der mit der Realität nichts zu tun hat? Im Sommer 2004 ist ein bayerisch-sächsisches Filmteam aufgebrochen, um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Mit dabei war auch die Pfarrerin Ulrike Aldebert. Nicht nur die biblische Geschichte, sondern auch die alpinistische Herausforderung und zahlreiche Begegnungen mit Menschen haben sie fasziniert. Unsere Referentin ist Pfarrerin in Tutzing, Zwillingsmutter, Rundfunk-predigerin, Bergsteigerin und mehr ...
Referent: Pfarrer i.R. Dr. David Jaffin
Jesus ist in allen zentralen Stellen des Alten Testaments vorgedeutet. Die Königslinie geht über König David, den größten König im Alten Testament, seinem Ehebruch und Mord, bis zum König aller Könige Jesus Christus. Dieser starb als
Spielen in der kulturellen Auseinandersetzung zwischen islamischer Welt und dem Abendland politische, ethnische, geschichtliche oder wirtschaftliche Hintergründe eine Rolle? Ist ihr Weltbild im Grunde unvereinbar? Unser Referent wird markante Aussagen des christlichen Galubens und des Korans einem kritischen Vergleich unterziehen und fragen, welches Menschenbild letzendlich beiden Religionen zugrunde liegt. Es geht ihm weder um Analogien noch um eine Beurteilung des gläubigen Muslim oder Christen, sondern um die Verdeutlichung der Unterschiede in der Lehre. So steht z.B. im Koran das "Buch", in der Bibel hingegen die Person Jesus Christus an zentraler Stelle - über diese unterschiedliche Gewichtung lassen sich Rückschlüsse ziehen. Dr. Ingo Resch hat als Verleger mehrere Bücher zum Thema "Weltbild und Religionen" herausgegebenen und verfügt über verläßliche Hintergrundinformationen über islamische Autoren.
Referent: Pfr. Gerhard Althaus
Nicht nur Rilke und Hesse haben von Gott geredet und mit ihm gerungen, sondern auch viele andere literarische Zeit-Zeugen eines schwierigen Jahrunderts. Als Beispiele seien genannt Heinz Piontek, Else Lasker-Schüler, Nelly Sachs, Luise Rinser, Ingeborg Bachmann oder Paul Celan. Sie alle waren keine "klassische" Christen und ihre Texte verkünden nicht oder nur sehr gebrochen das Evangelium von Jesus Christus. Aber wer Ohren hat zu hören, kann ihren Schrei nach der erlösenden Liebe Gottes vernehmen. Unser Referent wird diesen Spuren nachgehen und auf Texte zurückgreifen, die vor allem im Evangelischen Gesangbuch (EG) zu finden sind.
Informationen und Diskussion über die aktuelle Bildungssituation
Es diskutieren mit uns:
* Richard Schwemer, Schulamtsdirektor
* Claudia Schleske, Sonderschullehrerin
* René Steinbeißer, Hauptschullehrer
* Wolfgang Hamberger, Rektor eines Förderzentrums
* Christoph Adt, Dirigent und Professor für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater in München
Erwachsenentreff
Ingrid und Dieter Stieler
Tel. 089 8595205
Wo?
CVJM-Haus, Landwehrstr. 13
Wann?
donnerstags, ab 19:00 Uhr,
Imbiss nach dem Referat
Termine nebenstehend!