


An sechs Vormittagen hat Thomas Römer für uns die Geschichte vom reichen Jüngling
(Markus 10,17-27) ausgelegt. Wir haben sie so gut kennengelernt, dass wir sie erzählen könnten und vielleicht sogar darüber predigen. Sätze daraus haben jetzt eine (neue) Bedeutung: „Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?“, „Was nennst du mich gut?“, „Niemand ist gut als Gott allein.“, „Du kennst die Gebote.“, „Meister, das hab ich alles gehalten von meiner Jugend auf.“, „Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb.“, „Eines fehlt dir.“, „So wirst du einen Schatz im Himmel haben.“, „Alle Dinge sind möglich bei Gott.“
Nach dem Impuls redete, wer reden wollte, betete, wer beten wollte, schwieg, schlief oder spazierte, wem danach zumute war. Und wer gleich zu einem Ausflug aufbrechen wollte, konnte die Mittagssuppe auslassen und sich mit seinem Lunchpaket auf den Weg machen. Ausflugsziele gab es genug, u.a. die Osterseen, die Partnachklamm, eine Kutschfahrt zum Hohenberg, Brauneck, die Basilika in Altenstadt, das Buchheim-Museum, der Starnberger See oder einfach die freie Natur rund um Magnetsried. Erst um 18 Uhr trafen wir uns wieder zu einem leckeren gemeinsamen Essen. Abends kam nicht etwa neuer Input, sondern ein kurzer entspannender Abschluss – ein Märchen von Hanna Römer, Lieder von Susanne Frankholz, Sketche von Loriot. Und dann rein in die Bauernstube! Das war wunderbar. Danke!
Eva und Gernot Römpage