

Veranstaltungsort ist das CVJM-Haus in der Landwehrstraße 13.
Referentin des Abends ist
Dr. phil. Beate Beckmann-Zöller.
Sie ist Religionsphilosophin und Dozentin an der
Katholischen Stiftungsfachhochschule für Soziale Arbeit,
München. Sie gehört der Gemeinschaft Immanuel Ravensburg e. V. an.
Ganz persönlich:
- Geburtstag: 21. November 1965 in Krefeld
- verheiratet mit Kirsten
- drei Kinder (geboren 1999, 2001 und 2003)
- Konfession: evangelisch (evangelische Kirche im Rheinland)
- Hobbies: Niederlande, Wandern, Aquaristik und Gleitschirmfliegen (leider nur noch passiv)
- Fremdsprachen: Niederländisch, Englisch, "Juristendeutsch"
Rein beruflich:
- Abitur 1985 in Krefeld-Uerdingen, Gymnasium Fabritianum
- von 1985 bis 1986 Grundwehrdienst bei der Luftwaffe in den Niederlanden und in Deutschland
- von 1986 bis 1992 Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau, 1. Staatsexamen
- von 1994 bis 1995 Referent der FDP-Landtagsfraktion NRW im Untersuchungsausschuß Balsam
- 1995 2. Juristisches Staatsexamen in Düsseldorf
- seit 1995 Rechtsanwalt in einer Sozietät in Krefeld
- 1997 bis 2002 Geschäftsführer des Bundesfachausschusses Innen- und Rechtspolitik der FDP
- von Juni 1996 bis Oktober 2002 parlamentarischer Berater für Rechtspolitik und Parlamentsrecht der
FDP-Bundestagsfraktion in Bonn und seit 1999 in
Berlin
Und politisch:
- in der FDP seit 1989 (Eintritt in Freiburg i.Br.)
- 1996 bis 2000 und seit 2002 Mitglied im Kreisvorstand der FDP-Krefeld
- stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP-Krefeld von 1996 bis 1998 und seit 2002
- seit Oktober 2002 Abgeordneter der FDP-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag (15. Wahlperiode)
- seit 30.11.2005 Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages (16. Wahlperiode)

Wie kommt das Salz in die Frauenkirche?
Was hat der Tod am Marienplatz zu suchen?
Und wo lag in der bayerischen Landeshauptstadt der Plattensee?
Diese und andere Fragen werden uns auf dem Spaziergang bewegen. Wir wollen den Spaziergang mit einem gemütlichen Kaffee-Trinken abschließen.
Wann: Sonntag, 13. Juni 2010, Beginn 15.00h,
Dauer: ca. zwei Stunden
Treffpunkt: Alter Peter, Nordeingang (S-Bahn Marienplatz)
Führung: Dr. Walter Graßmann, Historiker

Wie kann man wirksam gegen Hunger und Armut vorgehen? Scheitern die Milleniumsziele nicht immer wieder an ungerechten Strukturen? Habe ich meine Schuldigkeit getan, wenn ich 5 Euro im Monat spende?
Zu diesen und anderen Fragen rund um die moderne Entwicklungshilfe wird der Referent Christoph Waffenschmidt, 40, sprechen. Er war 1999 als 29jähriger Deutschlands jüngster Bürgermeister. Seit 2008 setzt er sich als Vorstandsvorsitzender des christlichen Hilfswerkes World Vision Deutschland e.V. weltweit für Kinder und Familien ein.
Datum: Donnerstag, 27.Mai 2010
Ab 18:30 Uhr: Getränke und Buffet
Ab 20:00 Uhr: Vortrag und Diskussion

Die Geschichte der Kirche kennt nicht nur unterdrückte Frauen. Es gab auch politisch-aktive und brillante Denkerinnen, die in Theologie und Politik mitmischten - auf ihre Weise.
Dr. Beate Beckmann-Zöller (Religionsphilosophin) beleuchtet die Lebensgeschichte und wichtige Impulse einiger unterschätzter Frauen: leidenschaftlich, mutig und teilweise unverschämt kritisierten sie Kaiser und Päpste, waren erfolgreich und dennoch heilig.
Datum: 29.April 2010
Uhrzeit: ab 18:30 Getränke und Buffet
ab 20:00 Vortrag und Diskussion
Ihr Buch: Beate Beckmann-Zöller, Frauen bewegen die Päpste. Hildegard von Bingen, Birgitta von Schweden, Caterina von Siena, Mary Ward, Elena Guerra, Edith Stein -Leben und Briefe, St. Ulrich Verlag Augsburg 2010.
Das sogenannte "Burnout-Syndrom" betrifft immer mehr Menschen. Egal ob Mann oder Frau, beruflich, privat oder gesellschaftlich engagiert, alt oder jung - zunehmend fühlen sich Menschen überlastet und ausgebrannt.
Viele sprechen von einem typischen Phänomen unserer Zeit.
Doch was genau führt dazu, dass Menschen ausbrennen?
In welchen Phasen verläuft ein Burnout?
Was können Betroffene tun und wie können wir vorbeugen?
Die Referentin des heutigen Abends ist Monika Nicklas, Diplom-Kauffrau und systemische Beraterin
(www.loesungswege.org). Ihre Einsatzbereiche sind unter anderem Konzeption und Leitung von Gruppen und Projekten, Vorstandsarbeit, Coaching und Seminare.
Datum: 18. März 2010, ab 20.00 Uhr (Einlaß 18:30)
Eintritt: frei, um Spende wird gebeten


Den Partner fürs Leben zu finden, wird in unserer komplexen Gesellschaft immer schwieriger, trotz der großen Online-Angebotspalette.
Wie erkenne ich den "Richtigen" / die "Richtige"? Was gilt es auf der Suche nach Liebe zu beachten, damit eine Partnerschaft tatsächlich gelingt und zu einer stabilen Ehe führen kann?
Iris und Walter Nitsche stellen ihren "
Christlichen Partnerschafts- dienst" (CPD) vor, der schon seit 1985 existiert und inzwischen durch Zusammenwachsen mit anderen Diensten im ganzen deutschsprachigen Raum existiert. Sie wollen Alleinstehenden konkrete Hilfe bei der Partner- suche geben und einen Raum zur Verfügung stellen, in dem Christen sich finden können.
Ankündigung: Herr Nitsche wird am Abend alleine kommen, da seine Frau aus gesundheitlichen Gründen verhindert ist.


Maria Luiko zählt zur verschollenen Generation junger Künstler der Zwischenkriegszeit. Als Malerin beschäftigte sie sich mit den Zurückgelassenen der Gesellschaft, politischen und religiösen Themen. 1941 wurde die jüdische Künstlerin von den Nationalsozialisten aus München deportiert und ermordet.
Die Kunsthistorikerin Diana Oesterle, M.A. berichtet aus ihren Forschungsarbeiten über Maria Luiko.
Der Entdecker und Südpolfoscher Ernest Shackleton machte sich Anfang letzten Jahrhunderts mit seinem Segelschiff "Endurance" auf den Weg, um als erster Mensch die Antarktis zu überqueren. Die Geschichte seiner Fahrt zum Südpol ist abenteuerlich, spannend und wundersam. Unzählige Menschen wurden und werden von ihr fasziniert und inspiriert.
Die Band
lebensArt music möchte die Besucher des Konzertes mit Musik, Lesungen und Original-Fotographien auf diese Fahrt mitnehmen und ergründen, wie sie zu einem Gleichnis für unser Leben werden kann.
Eintrittskarten für diese Veranstaltung gibt es im Vorverkauf an der
CVJM-Rezeption für 7,- €.
Hier können Sie eine Hörprobe von Jan Fischer aufrufen:
http://www.youtube.com/watch?v=borxtkvcia4
http://lebensart-music.blogspot.com/
http://www.lebensart-music.de/
.

Maria Grundberger, ist eine junge Frau, die sich mutig vor Abtreibungkliniken gestellt hat, um durch ihren Einsatz Frauen zu ermutigen, noch einmal über eine geplante Abtreibung nachzudenken. So konnte sie durch geduldige Beratung nebst praktischer Hilfe ca. 500 Kindern das Leben retten. Leider wird diese Leistung in unserer Gesellschaft eher verschwiegen oder sogar angefeindet.
Sie wird über ihre Arbeit sprechen. Begleitend sehen wir Ausschnitte aus dem gleichnamigen Dokumentarfilm. Ihre Erfahrungen im Einsatz für ungeborene Kinder und schwangere Frauen machen Mut und schenken Ansporn für eigenes Handeln.
Maria Grundberger ist stellvertretende Vorsitzende der JfdL (Jugend für das Leben), Mutter, Hebamme und Beraterin in Schwangerschaftskonflikten. Am 26.04.2009 hat sie, zusammen mit anderen Hebammen, den Walter-Künneth-Preis der ev. KSBB für ihren Einsatz zum Schutz des Lebens bekommen.
Karlheinz Walch, Leiter der Abteilung Bankenaufsichtliche Analysen bei der Deutschen Bundesbank, informiert über die Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise, beschreibt die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung und Lehren, die aus der Krise gezogen wurden und werden.
Karlheinz Walch ist Ehemann und Vater von drei Kindern; er engagiert sich ehrenamtlich in seiner örtlichen Kirchengemeinde sowie mit besonderer Freude als Schatzmeister im CVJM Frankfurt und in der AG der CVJM.

Offensichtlich gibt es sowohl im Christentum als auch im Islam Frauen, die einen Schleier tragen: Ordensschwestern wie auch fromme Muslimas. Was motiviert sie dazu? Welches Bild der Frau, aber auch des Mannes steckt dahinter? Welche Vorstellung von Gott verbirgt sich hinter der Art, wie Männer und Frauen zueinander stehen? Was sagen die jeweiligen Heiligen Schriften zum Verhältnis der Geschlechter?
Es geht Dr. Beckmann-Zöller darum, die religiösen Hintergründe des jeweils anderen Geschlechterverhältnisses aufzuzeigen. Zugleich ist es aber wichtig, dass man sich auch der religiösen Wurzeln des eigenen Frauen- und Männerbildes bewusst ist. Nur so kann man Menschen mit anderen religiösen Gewohnheiten respektieren und miteinander in Frieden leben.
Dr. phil. Beate Beckmann-Zöller (Jg 1966) forschte und lehrte 10 Jahre am Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden, mit dem Schwerpunkt des Vergleichs zwischen den Religionen. Seit 2004 lebt sie mit ihrer Familie in München und arbeitet als nebenberufliche Dozentin an der Katholischen Stiftungsfach-hochschule für Soziale Arbeit.


Was passiert, wenn ein Filmemacher beschließt, die dunklen Flecken in der Geschichte seiner Familie zu erforschen und seine Zuschauer daran teilhaben zu lassen? – Ein anrührender Dokumentarfilm über die Suche einer Familie nach der Vergangenheit des Großvaters und auch nach der eigenen Identität.
Ausgehend von der Erkenntnis, wie oft über die Vergangenheit der eigenen Familienmitglieder im Dritten Reich geschwiegen wird, beginnt Jens Schanze, zusammen mit seiner Familie das Abenteuer, mehr Licht in das Leben des Großvaters zu werfen und Antworten auf nie gestellte Fragen zu finden. So können wir seine Familie auf ihren Reisen quer durch Europa begleiten und beobachten wie aus anfänglicher Unsicherheit und Schweigen ein Gespräch wird und die Beteiligten sich näherkommen.
Jens Schanze ist am 23.Juli unser Gast und wird nach einigen Filmausschnitten sich gerne unseren Fragen zu diesem unbequemen Thema stellen.
Er hat auf der Hochschule für Film und Fernsehen studiert, eine eigene Produktionsfirma gegründet und schon mehrere Dokumentarfilme gedreht, für die er renommierte Preise erhalten hat. Sein Film, „Winterkinder“ entstand 2005.
In der
Münchner Residenz entfaltet sich wie nirgendwo sonst in München die Bayerische Geschichte so anschaulich und vor allem so durchgängig; seit dem 14. Jahrhundert bauten Generationen von Herrschern an dem weitläufigen Stadtschloss und setzten somit ihrem politischem Selbstverständnis ein bleibendes Denkmal. Überzeugungen werden sichtbar.
Wir werden uns am Sa. 20. Juni um 10.00 Uhr im Kassenraum der Residenz treffen.
Der Eintritt kostet 6,- Euro pro Person, falls die Gruppe größer als 15 Personen sein sollte, gilt der ermäßigte Preis von 5,- Euro pro Person.
Wir werden circa 1,5 Stunden unterwegs sein. Im Anschluß daran gibt es Gelegenheit für eine Erfrischung und Begegnung im nahe gelegenen Hofgartencafé!
Eine Führung mit der Kunsthistorikerin Eva Mack, M.A.
Deutschland war lange ein geteiltes Land - durch die Siegermächte nach dem Zweiten Weltkrieg und 1961 durch die innerdeutsche Mauer. Ein Zustand, dem viele Deutsche auf beiden Seiten ohnmächtig gegenüberstanden. 1989 wurde Unterdrücktes sichtbar: In der DDR machte sich, ausgelöst durch den aufgedeckten Wahlbetrug, der Ärger und die Unzufriedenheit der Bürger endlich Luft. Die Menschen zeigten ihre aufgestaute Unzufriedenheit in den sogenannten "Montagsdemonstrationen", in öffentlichen Gebetsveranstaltungen und medienwirksamen Fluchtbewegungen über Ungarn. So massiv war der friedliche Druck, dass er durch die Staatsgewalt nicht mehr zu stoppen war, bis am 9. November 1989 - völlig unerwartet - die Mauer fiel.
Die neugewonnene Freiheit wurde von beiden Seiten überschwenglich begrüßt, doch schon bald zeigten sich die neuen Herausforderungen, die an sie gekoppelt waren: Marktwirtschaft, Eigenverantwortlichkeit sowie ein stärker werdendes soziales Gefälle.
Der Zeitzeuge Joachim Reinelt (72, kath. Bischof von Dresden-Meißen) wird über die bedeutendste Herausforderung seiner Amtszeit berichten: "Die Wende".
Heute, 20 Jahre nach dem Wunder des Mauerfalls, gibt es immer noch Menschen, die sich die Mauer zurückwünschen. Darauf hat Bischof Reinelt folgende Antwort: "Wer das wünscht, der sehnt sich zurück in ein großes Staatsgefängnis und in den Verlust der Freiheit." Er hat die DDR-Zeit am eigenen Leib erfahren und war als katholischer Bischof an der Neugestaltung maßgeblich beteiligt. Wie viele andere mußte auch er lernen, mit den Geschenken und Ängsten der neuen Zeit umzugehen.

Seit Beginn unserer Zeitrechnung spielte die Musik im geistlichen Leben und damit auch in der Gestaltung unserer christlichen Kultur Europas eine wichtige Rolle. So fand der lebendige Glaube seinen Ausdruck in der musikalischen Ausgestaltung der Liturgie. Mit ihr versuchte man wesentliche spirituelle Inhalte mit den jeweils aktuellen Vorgaben der Region und der Zeit zu verknüpfen und neu zu deuten. Über die vergangenen 800 Jahre erreichten viele Musikstile und Ausdrucksmöglichkeiten ihre Blüte. Dank Aufzeichnungen ist das meiste nicht dem Vergessen anheimgefallen.
Heute stehen wir vor der Herausforderung, das reiche Erbe anzunehmen und auch kreativ mit ihm umzugehen. Der Abend wird die Möglichkeit bieten, anhand ausgewählter Musikstücke die Entwicklung der geistlichen Musik über die verschiedene Epochen anschaulich und verständlich mitverfolgen zu können.
Durch die Werke führt der Musikhistoriker Tobias Apelt.
Das Ensemble „Sine Nomine“ besteht aus zehn Sängerinnen und Sängern und formierte sich im April 2008. Seine Heimat ist die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Es trifft jeden, und doch sind wir kaum vorbereitet auf das Sterben, weder auf das unserer Verwandten, oder Freunde, noch auf unser eigenes.
Was bedeutet es, die Würde eines Menschen zu wahren, auch wenn ihn eine schwere Krankheit entstellt?
Wie läßt sich unsere Hilflosigkeit gegenüber dem Tod, der zu unserem Leben dazugehört, überwinden?
Welche Hilfen gibt es wenn man sprachlos wird wo man Abschied nehmen muss?
Christa Lechner, Lehrerin für Pflegeberufe und systemische Familientherapeutin, berichtet von ihren Erfahrungen mit sterbenden Menschen in der Hospizarbeit.
Sie ist Vorsitzende der Hospizgruppe Donau-Ries.

Die New York Times und das Magazin TheStad in London bezeichneten ihn als „einen der wichtigsten Geigenbaumeister unserer Zeit“. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über „…bahnbrechende Ergebnisse für den Geigenbau insgesamt“, und Kultursender und Feuilletons aller Couleur stehen vor seinem Geigenbau-Atelier in Gauting seit Jahren Schlange, um über seine Arbeit und Forschung zu berichten.
Martin Schleske versteht sich nicht als Geigenbaumeister im herkömmlichen Sinne. In ihm vereint sich die leidenschaftliche Suche nach Klang mit ausgefeilter wissenschaftlicher Methodik. Als Geigenbaumeister und Physiker hatte er die seltene Gelegenheit, den Geheimnissen der berühmtesten und teuersten Geigen der Welt auf den Grund zu gehen. Einige seiner Forschungsergebnisse wurden in die Ausstellungssammlung des Deutschen Museums in München aufgenommen.
Seine Arbeit ist für ihn eine Metapher für die wichtigstem Fragen im Leben selbst. Er weiß sich im Kontext von Schöpfer und Schöpfung und erlebt seine Berufung als Bürde und Gnade in gleicher Weise. In den vielen Stunden in seinem Atelier gewann sein Tun tiefere Bezüge zur eigenen Existenz. Künstler, Werkzeug und Material sind der dramaturgische Dreiklang aus dem Martin Schleske in seinen Vorträgen schöpft, um seine Erfahrungen zu transportieren. Es geht ihm dabei um das eigentlich Unsagbare, das Unerhörte, und er möchte dies auch in seinen Zuhörern zum Klingen bringen.
Ein Vortrag, der Allerfeinstes für Lebenssucher und Musikliebhaber bereithält.
Mehr dazu unter
http://www.schleske.de/

Im Jahr 2005 überstiegen im Bundeshaushalt alleine die Ausgaben für Arbeitsmarkt & Soziales, Personalkosten und die Tilgung der Schuldenzinsen die kompletten Steuereinnahmen. Wie viel Spielraum bleibt überhaupt für politisches Handeln, wenn wir nicht weiter Neuverschulden wollen? Warum haben sich die Ausgaben bei guter Konjunktur seit 2005 noch einmal um 12% erhöht?
Die politischen Ziele sind die Reduzierung von Neuverschuldung oder bestenfalls ein Haushaltsausgleich. Ist eine Entschuldung überhaupt noch möglich, wenn der demographische Faktor in naher Zukunft die Ausgaben für Soziales noch weiter erhöhen wird? Welche Alternativen gibt es?
Dies und Ihre Fragen beantwortet der amtierende Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Bundestag
Otto Fricke, FDP.
Link:
Interview mit Otto Fricke.

Vishal Mangalwadi ist stolz auf sein Land Indien, die größte Demokratie der Welt. Er sieht aber auch ihre Schattenseiten und erforscht deren religiös-spirituellen und soziologisch-politischen Ursachen. Ihn bewegt die Armut seiner Landsleute nicht nur theoretisch, sondern er beschloss 1976 mit seiner Familie bewußt mitten unter ihnen zu leben. Folgende Fragen beschäftigen ihn: Welche Weltanschauung bringt Armut, welche Weiterentwicklung, welche Unterdrückung, welche Freiheit? Er setzte sich mit der Geschichte des Hinduismus und der westlichen Philosophie auseinander. War der Einfluß der christlichen Missionare in Indien eher ein Fluch oder ein Segen? Viele von uns im Westen haben gelernt, dass Mahatma Ghandi und seine gewaltlose Philosophie der Schlüssel für die Freiheit Indiens waren - Mangalwadi hat hier eine überraschend andere Interpretation. Lassen Sie sich mitnehmen auf die "Spirituelle Reise" des Vishal Mangalwadi. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten und übersetzt.
Vishal Mangalwadi (geb. 1949) ist ein Sozialreformer, Autor und gefragter internationaler Redner. Er wurde in einer christlichen Familie in Indien geboren, studierte Philosophie an verschiedenen Universitäten, in Hindu-Ashrams und in der Gemeinschaft "L’Abri" (Gründer: Francis Shaeffer, Schweiz). 1976 kehrte er trotz vieler Stellenangebote im Westen nach Indien zurück, wo er mit seiner Frau Ruth eine Gemeinschaft gründete, um den Armen unter den Stammesangehörigen auf dem Land zu helfen. Zugleich war er politisch engagiert für die Freiheit und Rechte der Bauern und niederen Kasten.
Seine Veröffentlichungen: (1977), Truth and Social Reform (1989), In Search of Self: Beyond the New Age (auch unter dem Titel: When the New Age Gets Old: Looking for a Greater Spirituality) (1992) (1997, machte ihn auch in den USA bekannt), Missionary Conspiracy: Letters to a Postmodern Hindu (1996), What Liberates a Woman?: The Story of Pandita Ramabai—A Builder of Modern India—with Nicol McNicol (1996), The Quest for Freedom and Dignity: Caste, Conversion, and Cultural Revolution (2001)

Referent:
Büffet ab 18.30 Uhr
Programm um 20.00 Uhr
Diskriminierung ist eine Tatsache, die in einer Gesellschaft nicht weggeredet werden kann, selbst wenn sie heutzutage nicht immer sichtbar ist. Sie ist ein ernstes Thema, das die Menschenwürde und das Selbstverständnis ganzer Bevölkerungsgruppen angreifen kann. In offener oder versteckten Weise kann sie einen jeden betreffen.
Welche Formen der Diskriminierung gibt es, wie wirken sie sich im Leben der Betroffenen aus und was kann man dagegen tun?
Yehoshua Chmiel, Vizepräsident der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) gibt uns Einblick in den Umgang jüdischer Gemeinden als langzeitig Leidtragende und stellt die von ihnen entwickelten Lösungsansätze vor, die auch auf andere Gruppen und Situationen übertragbar sind.
Ein Abend, der Augen öffnet und Mut macht, aktiv zu werden.