Deutsch
English
Fran�§ais
Espa�±ol
Italiano
      

Das Kulturbistro

Logo Spaetschicht

 

Streiten verbindet, will aber gelernt sein





10.02.2012  (Freitag!)

Schwerpunkte des Abends werden sein:

•    Grundsätzliches zu Kommunikation
•    Unterschiedlichkeit als Ausgangspunkt für Streit
•    Selbst- und Fremdannahme als Vorrausetzung
für gelingende Kommunikation
•    Viel Zeit für Ihre Fragen


Wer den Ehe- und Familienberater Dieter Leicht kennt, weiß, dass er kein Mann mit Schlips und wasserdichtem Vortragsmanuskript ist. Und er ist nicht der Mann, der vor kniffligen Lebensfragen zurückschreckt. Dieter Leicht tobt scheinbar leichtfüßig durch seine Themen, genießt es, seinen Zuhörern das Weiterdenken zu überlassen.
Dazu nutzt er ein sympathisches Talent: Geschichten plastisch erzählen zu können, zu karikieren mit explosiver Gestik, mit O-Ton-Wiedergabe und authentischer Mimik.


Er beobachtet sehr genau. Gliederungspunkte,
Strukturen nimmt man nur beiläufig wahr. Thesen,
fachkundige Sachinformationen streut er fein dosiert
dazwischen wie ein Koch das Salz in die Suppe.
Und all das bleibt spannend wie das Spiel eines guten
Jongleurs – auch weil man weiß, dass da vorn ein erfahrener
Jugendseelsorger, Ehemann, Vater von drei Kindern und
Großvater von sieben Enkeln steht.
Die Finger könnte er sich des öfteren verbrennen –
„in Fettnäpfchen treten“ gelänge ihm immer wieder,
meint er selbst von sich – aber diese Angst kam
keinem seiner Zuhörer. Wir spürten seine tiefe Zuneigung zu Menschen und ihren Schicksalen.


www.dieter-leicht.de

Es ist ein Abend im Rahmen der Marriage Week - Woche für Ehepaare

Es erwartet Sie:

ein kleiner Imbiß ab 19.00 Uhr -
Zeit, den Tag ausklingen zu lassen,
etwas zu essen und sich zu unterhalten.

Ab 20 Uhr dann das Programm.
Bringen Sie doch Ihre Freunde und Kollegen mit.

Eintritt ist frei.
Für Essen und Programm erbitten wir eine Spende.


Ort: Landwehrstrasse 13, 80336 München
im CVJM Haus


15.03.2012




Nach uns die Kernschmelze?

Bilanz nach einem Jahr Reaktorunglück in Fukoshima


Prof. Dr. Markus Vogt





Ein Jahr ist es her, dass die Havarie des japanischen Atomkraftwerks Fukushima in Folge von Erdbeben und Tsunami (11.3.2011) für uns neu die Frage aufgeworfen hat:
Ist die Nutzung der Kernenergie wirklich zu vertreten?
Ist das "Restrisiko" zu vernachlässigen?

Es scheint sich auf grund der dramatischen Ereignisse eine Energiewende in Deutschland abzuzeichnen. Eine Ethik-kommission hat sich mit dem umfassenden Anspruch einer Energiewende befasst. Die endgültige Abschaltung der alten Reaktoren in Deutschland wurde vom Bundeskabinett am 6. Juni 2011 auf den Weg gebracht.

Damit können wir jedoch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, das Kapitel Nutzung der Kernenergie abhaken. Noch viele Jahre werden in Deutschland Reaktoren laufen. Naturgesetze halten sich in ihren Wirkungen nicht an staatliche Grenzen. Deshalb sind Atomkraftwerke in Frankreich oder Tschechien auch unsere Kraftwerke, steht eine europäische, ja weltweite Auseinandersetzung um den Ausstieg an. Die Zwischenlager der Brennstäbe sind auf lange Zeit unter uns, die Frage der Endlagerung ungelöst.

Wir haben eine ethische Verantwortung, wie wir sie bisher nicht kannten: Auf Jahrtausende hin sollen wir den Atommüll sicher lagern, wo wir uns doch schon oft von Aufgaben mit ganz kurzen Fristen überfordert fühlen.
Dennoch halten die meisten Länder die Kernenergie für unverzichtbar.
Insbesondere Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und geringere Belastung des Klimas durch die CO2-arme Kernenergie sind auch ethisch gewichtige Argumente.


Mit Prof. Dr. Markus Vogt, Inhaber des Lehrstuhls für Sozialethik innerhalb der Katholischen Theologischen Fakultät, stellen wir uns folgende spannende Fragen:

  • Wie sind die unterschiedlichen Risiken der Kernenergie zu bewerten?
  • Welchen Beitrag kann die Kernenergie zur dringend erforderlichen Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen tatsächlich leisten, und wie soll dieser im Verhältnis zu den Risiken ethisch bewertet werden?
  • Welcher Stellenwert kommt der Atomenergie als „Brücke“ in eine postnukleare und postfossile Energie-versorgung zu?
  • Welche Chancen bestehen für eine Energiewende in Deutschland?
  • Was können wir aus Tschernobyl und Fukushima für eine Risikomündigkeit im 21. Jahrhundert lernen?
  • Welcher Zeithorizont für den Ausstieg aus der Kernenergie ist wirtschaftlich und gesellschaftlich verkraftbar und ethisch angemessen?
  • Wie realistisch und tragfähig für die Erhaltung unseres Lebensstandards sind alternative Formen der Energiegewinnung aus heutiger Sicht?
  • Muss nicht auch das energieintensive Wohlstandsmodell insgesamt hinterfragt werden?
  • Welche Bedeutung haben diese Katastrophen für eine Kultur des Erinnerns?

 

Es erwartet Sie:

ein kleiner Imbiß ab 19.00 Uhr -
Zeit, den Tag ausklingen zu lassen,
etwas zu essen und sich zu unterhalten.

Ab 20 Uhr dann das Programm.
Bringen Sie doch Ihre Freunde und Kollegen mit.

Eintritt ist frei.
Für Essen und Programm erbitten wir eine Spende.


Ort: Landwehrstrasse 13, 80336 München
im CVJM Haus

Vorschau auf die geplanten Termine & Themen:  hier.

Rückblick auf Themen und was uns bewegt hat:  hier.

 

Suche:
  

Kulturbistro
"Spätschicht - sprich mit."

 Miriam Berg
Tel. 0176 320 44 268

Wo?
CVJM-Haus, Landwehrstraße 13

Wann?
donnerstags, einmal im Monat
Einlaß+Buffet ab 19.00 Uhr 
Programm     um 20.00 Uhr

Vorschau  hier

Rückblick:  hier