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Südfrankreich: Freizeit in den Cevennen



Mitten in den Cevennen, unweit eines Nationalparks, steht unser Freizeithaus oben auf einem Berg. Unser Blick in das Tal reicht weit. Abseits von den großen Strassen empfinden wir die Stille als geradezu himmlisch. Sechzehn Tage Urlaub liegen vor uns. Hier wollen wir, Erwachsene und Familien, zur Ruhe kommen, aktiv werden, feiern, über Gott und die Welt reden und die französische Lebensart genießen. Tatsächlich stellt sich schon nach wenigen Tagen in der faszinierenden Landschaft und unter Freunden ein Gefühl ein, nicht von dieser Welt zu sein.

Unsere Möglichkeiten scheinen nahezu unbegrenzt:, Wandern, Radfahren, Tropfsteinhöhlen und Flohmärkte besuchen, eine Dampfzugreise unternehmen, baden und entspannen im Swimmingpool, am Nordic Walking Kurs teilnehmen und fast jeden Abend mit Begeisterung Boule spielen. Alleine, in kleinen oder größeren Gruppen finden wir schnell heraus, was gut tut.

Um uns herum wird Jahrhundertalte Geschichte und Kultur lebendig. Wir kommen uns vor wie Forscher bei der Entdeckung alter und neuer Welten. In Arles begegnen wir neben Spuren der alten Römer auch der Gedichte von Vincent van Gogh. In den Weiten der Cevennen lernen wir das Leben der Hugenotten während ihrer Verfolgungszeit nachvollziehen und im Musèe du Desért begreifen wir die historischen Hinterlassenschaften dieser Epoche.

Während der Freizeit beschäftigen wir uns auch mit den beiden Themen: "Jesus – persönlich betrachtet" und "Wie wirkt Gott in unserer Welt und schreibt Geschichte?" Dr. Markus Müller referiert und sorgt dafür, das die Bibelbetrachtungen im Alltag geerdet sind. Wir verstehen, dass Gott mit Menschen Geschichte schreibt, z.B. durch Persönlichkeiten wie Augustinus, Luther, Calvin, Philip Jakob Spener. Gleichzeitig werden wir herausgefordert zu glauben, dass Gott mit jedem Menschen bedeutende Geschichte schreiben will.

Zurück in Bayern. Nach mehr als zwei Wochen gemeinsamen Lebens stellen wir fest, dass der Rotwein gut war und ebenso der Käse. Am besten jedoch war unsere Gemeinschaft. Und am besten war auch, darin gewiss zu werden, dass Gott keinen Menschen in seiner Geschichte vergisst.

 

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